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Pressetalk vor Gladbach

Guardiola: 'Die wichtigsten 10 Tage der Hinrunde'

„Ruhig bleiben! Wir sind erst im Oktober.“ Pep Guardiola mahnte am Freitag, zwei Tage vor dem Bundesliga-Spitzenspiel bei Borussia Mönchengladbach, im Pressetalk an der Säbener Straße vor zu viel Euphorie. Das 7:1 in Rom am vergangenen Dienstag sei zwar beeindruckend gewesen, dennoch gebe es noch „viele, viele Dinge zu verbessern“. Es stehen nun „die wichtigsten zehn Tage in der Hinrunde“ an. „Dann werden wir sehen, wie hoch unser Niveau ist“, sagte Guardiola im Hinblick auf die Ligaspiele in Gladbach und gegen Dortmund, sowie das Pokalspiel in Hamburg und das Champions-League-Rückspiel gegen Rom.

In Gladbach wartet auf die Bayern ein richtiger Prüfstein - da ist sich der spanische Coach sicher. „Das ist eine Top-Mannschaft. Das ist eine Champions-League-Mannschaft“, so Guardiola. Das Team von Lucien Favre agiere aus einer „super Ordnung“ heraus. Und „sie haben sehr, sehr gefährliche Außenstürmer.“ Die Borussia sei nicht zu vergleichen mit dem AS Rom. „Wir müssen uns anpassen und versuchen, die Konter zu unterbinden.“

Favre: 'Müssen keine Angst haben'

Apropos Konter. In seinem allerersten Bundesliga-Spiel als Bayern-Trainer trat Guardiola vor 14 Monaten in der Allianz Arena genau gegen diese Borussia an. Die Erinnerungen daran sind frisch. Der FCB siegte damals zwar mit 3:1, Gladbach aber ließ viele Chancen liegen. „Das war damals meine erste Lektion hier in Deutschland“, berichtete Guardiola, der nicht glaubt, dass es für seine Mannschaft ein großer Vorteil sein wird, dass die Borussia nach dem Europa-League-Spiel zwei Tage weniger Zeit zur Regeneration hat. „Wenn Teams gegen Bayern spielen, ist die Müdigkeit weg. Da bin ich mir zu 100 Prozent sicher.“

Zumal Gladbach, das seit 14 Pflichtspielen ohne Niederlage ist, beim 5:0 gegen Limassol zahlreiche Leistungsträger wie Christoph Kramer, Alvaro Dominguez oder André Hahn schonte. Auch Raffael und Max Kruse kamen jeweils nur 45 Minuten zum Einsatz. „Es gibt mehrere Möglichkeiten, gegen Bayern zu spielen. Man muss gegen sie top verteidigen. Bei kleinen Fehlern kann es sehr gefährlich werden. Aber wir müssen keine Angst haben“, sagte Coach Favre am Freitag.

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