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'Ausruhen zählt nicht'

Philipp Steinhart - der Zuverlässige

Erst seit dieser Saison trägt Phillipp Steinhart das Trikot des FC Bayern II. Doch schon jetzt ist der 22-Jährige aus der Mannschaft von Trainer Erik ten Hag kaum noch wegzudenken. Mittlerweile ist die Hinrunde der Regionalliga Bayern gespielt, 17 Partien absolvierte die zweite Mannschaft des Rekordmeisters - und in jedem dieser Spiele stand der gebürtige Dachauer auf dem Platz. „Ich bin natürlich froh über die vielen Einsätze. Das zeigt, dass ich wohl einiges richtig gemacht habe. Aber Ausruhen zählt nicht“, so Steinhart im Gespräch mit fcbayern.de.

Der schnelle, technisch versierte Abwehrspieler ist konsequent in seinen Aktionen, aber stets auf Fairness bedacht. Erst einmal musste der Unparteiische gegen Steinhart den Gelben Karton zücken. Dazu setzte er auch in der Offensive Akzente, bereitete zwei Treffer mustergültig vor und erzielte gegen den SV Schalding-Heining ein Traumtor aus knapp 30 Metern. „In erster Linie ist es meine Aufgabe, unserer Defensive Stabilität zu verleihen. Aber natürlich will ich mich auch nach vorne einschalten. Jede Woche ein Tor von mir zu erwarten, wäre aber vermessen“, berichtete er mit einem Schmunzeln.

Abseits des Rasens liebt es Steinhart, der bevorzugt auf der linken Außenverteidigerposition oder auch innen in der Viererkette agiert, eher ruhig. Er sei im normalen Leben „kein Lautsprecher“, treffe sich an seinen freien Tagen gerne mit Freunden oder seiner Familie und gönne sich auch ab und zu mal einen Kinoabend, so der dreifache Junioren-Nationalspieler, der vor seinem Wechsel zum FCB II beim Lokalrivalen 1860 München spielte und ein Zweitligaspiel mit den Löwen vorzuweisen hat. Von der Nationalmannschaft träumt Steinhart nicht mehr, sein Ehrgeiz aber ist ungebrochen: Irgendwann wolle er noch einmal in die Dritte oder Zweite Liga „reinschnuppern“. Ersteres am liebsten schon in der kommenden Saison mit dem FC Bayern II.

Spitzenspiel in Würzburg

„In der Nationalmannschaft hatte ich immer starke Konkurrenz auf meiner Position. Das muss man akzeptieren und weitermachen. Ich konzentriere mich jetzt voll und ganz auf die anstehenden Aufgaben beim FC Bayern. Wir haben das Ziel, Meister zu werden, aber bis dahin ist es noch ein langer Weg“, weiß Steinhart um die Ausgeglichenheit an der Spitze der Regionalliga Bayern.

Der nächste Prüfstein erwartet ihn und den FCB II bereits am kommenden Sonntag (18 Uhr) mit der Auswärtspartie bei Tabellenführer Würzburger Kickers. „Das wird ein richtungsweisendes Spiel. Wir sind bis in die Haarspitzen motiviert und wollen dort möglichst das Optimale erreichen. Wenn wir als Team geschlossen auftreten und jeder für den anderen kämpft, ist etwas für uns drin“, gibt sich Steinhart selbstbewusst.

Vielleicht folgt ja gegen den Spitzenreiter der zweite Tor-Streich. Sollte dies nicht gelingen, wird Steinhart aber auf alle Fälle dafür sorgen, dass im Defensivverbund der kleinen Bayern möglichst wenig anbrennt.

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