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Startelf-Comeback

Ribéry findet zurück in die Spur

Er wirbelte über den linken Flügel, als sei er nie weg gewesen. Mit 101 Ballaktionen, einem Tor und knapp 72 Prozent gewonnener Zweikämpfe war Franck Ribéry einer der Garanten für den 3:1-Sieg beim Hamburger SV, durch den der FC Bayern im DFB-Pokal überwintert. Dass der Franzose zum ersten Mal seit April 2014 bei einem Pflichtspiel in der Startelf der Münchner stand und in dieser Saison zuvor erst auf vier Kurzzeiteinsätze kam - niemand hätte es bemerkt. Denn Anlaufschwierigkeiten hatte Ribéry keine.

„Ich bin sehr zufrieden mit seiner Leistung“, lobte Pep Guardiola seinen Flügelflitzer, der direkt mit der Arbeit loslegte. In der ersten Halbzeit brachte Ribéry jeden seiner 28 Pässe zum Mitspieler - eine beeindruckende Quote. „Wir dürfen nicht vergessen, dass er lange verletzt war“, erinnerte Guardiola an Ribérys langwierige Patellasehnenprobleme, die den Franzosen immer wieder außer Gefecht gesetzt hatten, „aber er hat richtig gut gespielt.“

Guardiola ist 'glücklich'

„Es war nicht einfach für mich“, gab der 31-Jährige zu, der mit seinem Auftritt insgesamt aber zufrieden war. „Die Mannschaft hat gut gespielt – ich auch!“ Sein Trainer bestätigte: „Franck hat ein sehr dynamisches Spiel gezeigt.“ Bei seinem wichtigen Treffer zum 3:0 nach 55 Minuten hatte Ribéry zwar „ein bisschen Glück“, wie er nach dem abgefälschten Schuss anmerkte, „aber das Tor war super für mich und die Mannschaft.“

Aus der Ruhe bringen ließ sich Ribéry auch nicht kurz vor Schluss, als ein Flitzer auf den Franzosen zulief. „Ich habe ihn nicht kommen sehen“, so Ribéry, der im ersten Moment „etwas sauer“ war. Kurze Zeit später konnte Europas Fußballer des Jahres 2013 aber schon wieder lachen. „Es ist nicht so schlimm.“ Wichtiger war ohnehin, dass Ribéry zu diesem Zeitpunkt noch auf dem Platz stand, wie Guardiola anmerkte: „Ich bin glücklich, dass er 90 Minuten durchspielen konnte.“

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