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Comeback

Ribéry glücklich, aber nicht euphorisch

„Ribéry, Ribéry, Ribéry” - es lief die 60. Minute, als die Fans in der Allianz Arena ihren Liebling endlich wieder auf dem Platz begrüßen durften. 22 Minuten vor fünf Wochen gegen Stuttgart, jetzt 30 gegen Bremen; eine schmerzhafte Patellasehnenreizung im Knie hat die Saison des Franck Ribéry bislang noch nicht ins Rollen kommen lassen. Nun soll endlich alles besser werden, sein Auftritt beim 6:0 gegen Werder lässt hoffen. „Ich fühle mich sehr gut, ich habe keine Schmerzen mehr“, erklärte Ribéry nach dem Schlusspfiff.

Euphorisch klingen die Worte des Franzosen aber nicht. Kein Wunder. Ribéry weiß nur zu gut, dass er abwarten muss, wie das Knie auf die „komplett andere Belastung“ eines Bundesliga-Spiels reagiere. „Ich habe die letzten zwei Wochen gut trainiert. Aber wir müssen langsam machen. Das ist wichtig“, warnte der 31-Jährige vor zu hohen Erwartungen.

Dennoch genoss Ribéry den Samstagnachmittag natürlich sehr: „Ich freue mich, dass ich wieder gespielt habe.“ Auch die Teamkollegen begrüßten die Rückkehr des Offensivspielers. „Franck weiß, dass er in der Mannschaft ein wichtiger Baustein ist“, merkte Thomas Müller an, „wenn die Fans im Stadion Franck Ribéry singen, dann tut ihm das natürlich gut. Es ist schön, dass er wieder auf dem Rasen steht.“

Über Training und Spielpraxis will sich Ribéry nun wieder an die erste Elf herankämpfen. Das schwere Champions-League-Auswärtsspiel am Dienstag in Rom dürfte da noch einen Tick zu früh kommen. „Natürlich will ich immer spielen. Aber ich glaube, es reicht noch nicht“, sagte er. Noch ein bisschen Geduld ist also gefragt. Doch auch als Joker könnte Ribéry die Römer ärgern…

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