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'Ein Tag zum Genießen'

Bayern feiern auf der Wiesn

Ein Prosit der Gemütlichkeit! Was tausende Kehlen jeden Tag unzählige Male auf der Wiesn besingen, setzte am Sonntag auch der FC Bayern in die Tat um. Bei ihrem traditionellen Oktoberfestbesuch genoss die Mannschaft ein paar gemütliche Stunden im Kreis der FCB-Familie und konnte auf die zurückliegenden erfolgreichen Wochen anstoßen. „Wir stehen gut da, haben gestern super gespielt - heute können wir Gas geben“, gab Thomas Müller die Marschroute vor.

Der oberbayerische Weltmeister, der wie fast alle Bayern mit Familie beziehungsweise Freundin in Käfer‘s Wiesn-Schänke gekommen war, fühlte sich auf der Wiesn sichtlich wohl. Doch auch die sieben Oktoberfest-Debütanten in Reihen des FCB - Pepe Reina, Medhi Benatia, Juan Bernat, Xabi Alonso, Sebastian Rode, Robert Lewandowski, Sinan Kurt - machten in Lederhosen eine prächtige Figur.

„Es macht richtig Spaß. Ich habe schon Bilder vom Oktoberfest gesehen, aber man muss es mal erlebt haben“, erzählte Alonso bei FCB.tv. Reina, der bereits einige Tage zuvor privat einen Abend auf der Wiesn verbracht hatte, freute sich, „wieder hier zu sein. Es gefällt mir sehr gut. Heute ist ein Tag zum Genießen und zum Spaßhaben. Da kann man mal was trinken.“

Nur Guardiola ruft die Pflicht

Das taten die Bayern dann auch. An den Spielertischen ging es hoch her. Beste Lauen herrschte auch bei Trainer Pep Guardiola, der mit seiner Frau Cristina am Tisch mit den Vorständen Karl-Heinz Rummenigge, Jan-Christian Dreesen, Andreas Jung, Jörg Wacker und Matthias Sammer Platz genommen hatte. Auch Präsident Karl Hopfner und Ehrenpräsident Franz Beckenbauer stießen dort mit ihm an.

Übrigens: Manuel Neuer kam etwas verspätet mit der U-Bahn im Festzelt an, Bastian Schweinsteiger fehlte aufgrund einer Mandelentzündung und Guardiola verließ als Erster die Feier. Um kurz nach 15 Uhr machte sich der FCB-Chefcoach auf den Weg nach Turin. Dort will er sich am Abend persönlich ein Bild vom AS Rom machen, Bayerns nächstem Champions-League-Gegner. Aber nur den Trainer rief an diesem Tag die Pflicht. Für die restlichen Bayern galt weiter: Ein Prosit der Gemütlichkeit!