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Trainingslager im Blick

Alaba: 'Das Knie sieht sehr gut aus'

Immerhin: Frieren muss David Alaba nicht. Während am Freitag draußen Arjen Robben, Bastian Schweinsteiger & Co. der Novemberkälte mit Schals, Mützen und Handschuhen trotzten, trug David Alaba im mollig warmen Leistungszentrum des FC Bayern T-Shirt und kurze Hosen. Kreislauftraining auf dem Oberarm-Ergometer und Physiotherapie in Form von Lymphdrainage und manueller Therapie standen für ihn auf dem Programm. Am liebsten hätte aber auch der 22-Jährige mitgefroren. Gerade jetzt, wo am Samstag die TSG 1899 Hoffenheim in der Allianz Arena gastiert.

„Natürlich ist es schade, wenn man gegen die ehemaligen Freunde nicht spielen kann“, sagte Alaba fcbayern.de. In der Rückrunde 2010/11 etablierte er sich als Leihspieler in Hoffenheim in der Bundesliga. Zum Wiedersehen mit seinen Ex-Kollegen kommt es am Samstag nur am Spielfeldrand. Denn wegen eines Teilrisses des Innenbandes sowie einer Innenmeniskusverletzung im rechten Knie, erlitten vor zwei Wochen im Champions-League-Spiel gegen den AS Rom, ist er zum Zuschauen verurteilt.

„Wir werden gewinnen“, machte Alaba seinem Ex-Klub wenig Hoffnung, auch wenn er den Hoffenheimern eine starke Entwicklung bescheinigte. „Sie haben letzte Saison schon viele Schritte nach vorne gemacht, aber diese Saison sind sie wirklich sehr gut aufgestellt“, meinte Alaba, „sie spielen als Mannschaft sehr gut und schießen sehr viele Tore. Das ist ihr Plus.“

In der Rückrunde will Alaba dann selbst wieder daran mitwirken, dass die Hoffenheimer Offensive gegen den FC Bayern nicht zur Geltung kommt. Zwei Wochen nach der Operation liege er voll im Plan. „Bis jetzt sieht das Knie sehr gut aus und fühlt sich auch ganz gut an“, berichtete er. Er hat ein klares Ziel vor Augen: „Anfang Januar im Trainingslager möchte ich wieder bei der Mannschaft sein.“ Genug Möglichkeiten zu frieren, wird es auch im neuen Jahr noch geben.

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