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'Respekt' vor Rom

Benatia: 'Ich habe hart gearbeitet'

Medhi Benatia. 1,90 Meter groß, 92 Kilo schwer. Bissig, zweikampfstark. Ein Gegenspieler, den sich kein Stürmer dieser Welt wünscht. Gut, dass der 27 Jahre alte Marokkaner seit Sommer das Trikot des FC Bayern trägt. Nach ein paar kleineren Anlaufschwierigkeiten kommt Benatia immer besser in Schwung. „Wir haben so viele Spieler von hoher Qualität. Da muss man sich erstmal in die Mannschaft kämpfen“, erklärte er am Montagnachmittag vor dem Champions-League-Rückspiel gegen seinen ehemaligen Klub AS Rom.

Sieben Pflichtspiele bestritt Benatia in dieser Saison bislang für den deutschen Rekordmeister. Zuletzt stand er in Rom (7:1), in Gladbach (0:0) und gegen Dortmund (2:1) jeweils in der Startelf. Der Lohn für seine guten Trainingsleistungen. „Am Anfang war ich leider ein bisschen verletzt. Aber ich habe hart gearbeitet und versuche immer, wenn ich die Chance bekomme, mein Bestes für mein neues Team zu geben.“

In der Champions League durfte Benatia in dieser Spielzeit in allen drei Gruppenspielen von Beginn an ran. Es gab nur Siege. Und er entschied knapp 53 Prozent der Zweikämpfe für sich - lediglich Juan Bernat hat eine bessere Quote (61). Nun hofft der Innenverteidiger natürlich, auch am Mittwochabend in der Allianz Arena auflaufen zu dürfen. Keine Frage: Gegen seine „Freunde“ aus Rom zu spielen, ist etwas Spezielles.

'Sie werden diesmal anders auftreten'

So freute sich Benatia natürlich über den sensationellen 7:1-Sieg seines FC Bayern in der Ewigen Stadt vor zwei Wochen. Ein wenig fühlte er dann aber doch mit seinen ehemaligen Kollegen. „Sie waren sehr enttäuscht und verärgert. Sie werden diesmal anders auftreten, da bin ich mir sicher“, erklärte er. Die Roma habe „viele gefährliche Spieler“, wie Kapitän Francesco Totti, Gervinho oder Miralem Pjanic. „Sie haben die Qualität, ein gutes Spiel zu zeigen. Wir haben Respekt vor ihnen“, so Benatia, der noch zu vielen Römern Kontakt pflegt.

Aber: Benatia ist stolz und glücklich, beim FC Bayern gelandet zu sein. „Auf internationaler Ebene hat Bayern einfach mehr zu bieten. Sie werden in einem Atemzug mit Madrid und Barcelona genannt“, sagte er. Die Roma befinde sich hingegen „in einem Prozess“. Daher seien Vergleiche schwierig. Für Benatia steht allerdings fest, dass sich sein FCB am Mittwoch auf ein anderes Rom gefasst machen muss. „Diesen Unterschied von 7:1 gibt es nicht zwischen den Vereinen.“

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