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EM-Qualifikation

Müller und Götze treffen gegen Gibraltar

Thomas Müller und Mario Götze haben der deutschen Nationalmannschaft den Weg zum 4:0-Pflichtsieg gegen Gibraltar geebnet. Am Freitagabend erzielte Müller vor 44.308 Zuschauern in Nürnberg die ersten beiden Treffer (12., 29.), Götze (38.) sorgte für den 3:0-Pausenstand. In der zweiten Halbzeit traf Gibraltars Yogan Santos (67.) per Eigentor zum Endstand. In Gruppe D schloss das DFB-Team nach Punkten (7) mit dem Zweiten Irland gleich. Schottland hat durch einen Sieg gegen die Iren (1:0) ebenfalls sieben Punkte auf dem Konto. Der Rückstand zu Spitzenreiter Polen beträgt weiter drei Punkte.

„Wir hätten mehr Tore machen und in der zweiten Halbzeit zwingender sein müssen“, sagte Götze nach dem Spiel. „Es ist schwer, wenn hinten ein Mannschaftsbus hintendrinsteht“, meinte Kapitän Manuel Neuer. Bundestrainer Joachim Löw war „alles andere als zufrieden. Wir wollten spielen wie ein Weltmeister, da sind vier Tore einfach zu wenig.“

Mit Neuer im Tor, Jubilar (50. Länderspiel) Jérôme Boateng als Abwehrchef, Götze im Mittelfeld und Müller im Sturm standen alle vier FCB-Profis im deutschen Kader in der Startformation. Das Bayern-Quartett spielte auch 90 Minuten durch. Löw hatte eine offensive Formation angekündigt und schickte sein Team in einem 3-5-2-System aufs Feld.

Wie erwartet entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Vor allem in der ersten Halbzeit stellte Deutschland mit viel Tempo und Spielfreude die massive Gäste-Defensive immer wieder vor große Probleme. Müllers Länderspieltreffer Nummer 25 und 26 - nach Hereingaben von Karim Bellarabi und Lukas Podolski - waren die logische Folge. Götze erhöhte nach Doppelpass mit Max Kruse hochverdient auf 3:0.

Gibraltar kam nur sporadisch aus seiner Spielhälfte heraus. Eine gefährliche Bogenlampe von Liam Walker (44.) war die einzige Aktion, bei der Neuer gefordert war. Die Kräfteverhältnisse waren auch nach der Pause eindeutig, allerdings kam das DFB-Team fast nur noch zu Distanzschüssen. Mehr als Santos' Eigentor sprang so nicht mehr heraus.

Lewandowski stark für Polen

Bereits vor dem Anpfiff des deutschen Spiels hatte Polen, angeführt von Kapitän Robert Lewandowski, die Spitzenposition in Gruppe D verteidigt. Beim Vorletzten Georgien feierten die Bialo-Czerwoni einen überlegenen 4:0 (0:0)-Erfolg. Im zweiten Durchgang münzten Kamil Glik (51. Minute), Grzegorz Krychowiak (71.), Sebastian Mila (73.) und Arkadiusz Milik (90.+2) die polnische Überlegenheit in Tore um. Lewandowski spielte in Tiflis 90 Minuten durch und zeigte eine starke Leistung. In der 50. Minute scheiterte er mit einem Seitfallzieher am Torhüter, dann wurde ein Treffer des FCB-Stürmers wegen Abseits nicht gegeben (61.).

Hojbjerg auf der Bank

In Gruppe I hat Pierre-Emile Hojbjerg den 3:1 (0:1)-Sieg Dänemarks in Serbien von der Bank aus verfolgt. In Belgrad drehten Nicklas Bendtner (60., 85.) und Simon Kjaer (62.) nach der Pause die Partie, nachdem Serbien früh durch Zoran Tosic (4.) in Führung gegangen war. Durch den verdienten Sieg verteidigten die Dänen (7 Punkte) ihre Tabellenführung vor Portugal (6).

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