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Jahresrückblick, Teil 1

Welttorhüter Neuer, Meisterstück in Berlin

2013 war ein Jahr für die Geschichtsbücher. Das historische Triple - wer weiß, ob das dem FC Bayern jemals wieder gelingen wird. Aber: Wer dachte, die Bayern wären satt, sah sich getäuscht. Denn auch 2014 eilten die Münchner von Rekord zu Rekord und feierten große Erfolge. fcbayern.de blickt im ersten von drei Teilen auf die Double-Saison zurück.

JANUAR

Lewandowski-Wechsel perfekt: Das Jahr 2014 beginnt mit einem Paukenschlag. Die Bayern vermelden am 4. Januar, dass Robert Lewandowski im Sommer von Dortmund nach München wechseln wird. „Er ist einer der weltweit besten Stürmer, er wird uns nochmals einen Schub geben“, so Karl-Heinz Rummenigge nach der Vertragsunterschrift.

Neuer wird Welttorhüter: Erstmals in seiner Karriere wird Manuel Neuer zum Welttorhüter gekürt. Bei der Wahl von der International Federation of Football History & Statistics (IFFHS) verweist Bayerns Nummer eins Gianluigi Buffon und Petr Cech auf die Plätze. „Das ist etwas ganz Großes“, sagte Neuer, der sich damit auf die Spuren von Oliver Kahn begibt, der diesen Titel insgesamt drei Mal gewann (1999, 2001, 2002).

Ribéry Dritter bei Ballon d’Or: Fünf Titel hat der FC Bayern im Jahr 2013 gewonnen. Kein Wunder, dass der deutsche Rekordmeister bei der FIFA-Gala Ballon d’Or im Kongresshaus in Zürich die alles überstrahlende Mannschaft ist. Franck Ribéry belegt bei der Wahl zum Weltfußballer den dritten Platz, Triple-Coach Jupp Heynckes wird zum Trainer des Jahres 2013 gewählt und Philipp Lahm, Manuel Neuer und Franck Ribéry schaffen den Sprung in die FIFA-Weltelf.

FEBRUAR

Champions-League-Rekord: Der 2:0-Erfolg im Achtelfinal-Hinspiel bei Arsenal London ist der siebte Auswärtssieg des Rekordmeisters hintereinander. Damit stellt die Elf von Trainer Pep Guardiola die CL-Bestmarke von Ajax Amsterdam aus den Jahren 1995 bis 1997 ein. Im nächsten Auswärtsspiel, dem Viertelfinal-Hinspiel bei Manchester United, reicht es für die Bayern dann „nur“ zu einem 1:1.

Dominanz in Deutschland: Die Bayern eilen von Sieg zu Sieg und zeigen herausragende Leistungen. 5:0 gegen Frankfurt, 2:0 in Nürnberg und jeweils 4:0 gegen Freiburg und in Hannover. Dazu ein 5:0 im DFB-Pokal-Viertelfinale in Hamburg. Die Auftritte des FCB im Februar - ein Genuss!

MÄRZ

Gewinn der Meisterschaft: Die logische Folge: Die Bayern machen bereits am 25. März in Berlin (3:1) die Deutsche Meisterschaft perfekt - sieben Spieltage vor Saisonende, so früh wie nie zuvor in der BL-Geschichte. Die große Meistersause mit den Fans steigt allerdings erst nach der Schalenübergabe im Mai. Inklusive Pep Guardiolas erster Weißbierdusche.

APRIL

Super-Serie endet: Nach 53 (!) ungeschlagenen Bundesliga-Spielen in Folge verlieren die Bayern erstmals wieder - 0:1 in Augsburg. Auch, weil Pep Guardiola wenige Tage vor dem Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Manchester United zahlreiche Leistungsträger schont.

Champions-League-Aus: Nachdem sich die Bayern gegen Manchester United durchsetzen, kommt es im Halbfinale zum Duell mit Real Madrid - mit dem besseren Ende für die Königlichen, die sich im April in Topform präsentieren, während diese dem FCB abhandengekommen ist. In Madrid verliert Bayern 0:1, zu Hause setzt es eine bittere 0:4-Niederlage. Real Madrid wird später Champions-League-Sieger.

Mai

Pokaltriumph gegen Dortmund: Der FCB überwindet den Real-Schock und bündelt im DFB-Pokalfinale gegen Borussia Dortmund nochmal alle Kräfte. Arjen Robben und Thomas Müller kämpfen den BVB schließlich mit ihren Toren in der Verlängerung nieder. Guardiola überrascht die Schwarz-Gelben mit einer Dreier-Abwehrkette, die im Zentrum vom überragenden Javi Martínez angeführt wird - ein perfekter Schachzug!

Party auf dem Marienplatz: Das 10. Double der Vereinsgeschichte muss natürlich gefeiert werden - wie immer auf dem Münchner Marienplatz. Acht Tage zuvor stieg genau dort auch die Meistersause. Erneut kommen tausende Fans, um ihren Helden zuzujubeln.

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