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Zauberhafte Liaison

Ribéry knackt Rekord - und ist 'so glücklich'

Minutenlang haben sie ihn gefeiert. Mit „Oh, Franck Ribéry“-Gesängen (zur Melodie von Champs-Élysées) huldigten die Bayern-Fans ihrem Monsieur, der den FC Bayern mit dem 1:0 gegen Leverkusen gerade zum wiederholten Male auf die Siegerstraße geführt hatte. „Das war ein wichtiges Tor“, freute sich Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge nach dem Abpfiff. Von Bedeutung war der Treffer auch für Ribéry selbst: Denn mit seinem Volleyschuss in der 51. Minute traf er zum 100. Mal in einem Pflichtspiel für den deutschen Rekordmeister!

„Das Tor ist gut für mich, vor allem aber auch für die Mannschaft“, war Ribéry glücklich, seinem Team helfen zu können. Und somit auch die Fans in Ekstase zu versetzen, zu denen der Franzose ein ganz spezielles Verhältnis pflegt, wie er immer wieder betont. „Seitdem ich hier bin, habe ich eine super Beziehung zu den Fans. Ich hoffe, es geht so weiter.“ Aus seiner Freude nach diesem besonderen Tag machte der 31-Jährige keinen Hehl - im Gegenteil: „Ich bin so glücklich!“

Nicht nur mit seinem Tor hat Europas Fußballer des Jahres 2013 am Samstagabend bemerkenswerte Marken aufgestellt. Mit seinem 186. Bundesliga-Einsatz stieg der Dribbelkönig zum Franzosen mit den meisten Spielen in Deutschlands Beletage auf und überflügelte den früheren Stuttgarter Matthieu Delpierre (185). Die einstigen FCB-Publikumslieblinge Willy Sagnol (184) und Bixente Lizarazu (183) hatte Ribéry bereits in den Wochen zuvor hinter sich gelassen. „Ich ziehe meinen Hut und sage Champs-Élysées“, stimmte Rummenigge in die Lobeshymnen mit ein.

'Er ist noch lange nicht fertig'

„Franck ist Teil von der Bayern-Geschichte“, weiß Pep Guardiola um die Verdienste des Franzosen, der „einer der besten ausländischen Spieler in der Geschichte dieses Vereins“ ist. Der Bayern-Trainer freute sich vor allem, dass Ribéry „fit“ und „aggressiv nach vorne und nach hinten“ ist. Abwehrspieler Medhi Benatia bestätigt: „Er kann vorne den Unterschied ausmachen, ist sich aber nicht zu schade, defensiv für die Mannschaft zu arbeiten.“

Die Komplimente gab der Franzose artig zurück. „Wir haben eine gute Mannschaft, eine positive Stimmung. Die Kollegen sind super, wir sind immer zusammen, wollen immer gewinnen“, so Ribéry, der ein kleines Geheimnis verriet. Was flüsterte Rafinha dem Goldenen Schützen nach dessen Tor ins Ohr? „Er hat gesagt: je t'aime (Ich liebe dich, Anm. d. Red.)“, lachte der Flügelflitzer, „und ich habe auch gesagt: je t‘aime.“ Benatia indes ist sicher, dass die Liaison zwischen Ribéry und dem FC Bayern längst nicht am Ende ist: „Er ist noch lange nicht fertig.“

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