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Trainings-Frühstarter

Badstuber freut sich 'auf die Strapazen'

Das Zerren des Windes an den Flutlichtmasten, vereinzeltes Krächzen der Krähen, in der Ferne das leise Rauschen des Verkehrs - seit Sonntag gehört auch wieder das dumpfe Peng des Balls zur Geräuschkulisse an der Säbener Straße. Als erster Bayer hat Holger Badstuber das Training wieder aufgenommen. „Die erste Einheit nach dem Urlaub ist immer etwas zäher, aber es hat Spaß gemacht“, erzählte der 25-Jährige anschließend fcbayern.de.

Eine Stunde lang arbeitete Badstuber mit Fitnesscoach Dr. Holger Broich auf dem Platz. Er dribbelte, passte, köpfte, schoss und wurde bei der einen oder anderen Übung auch läuferisch gefordert. Eine weitere Stunde schwitzte er im Leistungszentrum. Auch in den kommenden Tagen wird der Innenverteidiger einzeln trainieren, ehe er am Mittwoch zusammen mit der Mannschaft offiziell die Rückrundenvorbereitung einläuten wird.

„Ich kann voll mitmachen“, kündigte Badstuber an, der wegen eines Muskelsehnenrisses im linken Oberschenkel seit September kein Mannschaftstraining mehr absolviert hat. Entsprechend groß ist seine Vorfreude. „Im Urlaub habe ich mich schon darauf gefreut, dass ich wieder dabei sein kann, dass ich die Reisen wieder mitmachen kann. Ich freue mich auf die Strapazen“, sagte er.

'Ich muss hart arbeiten'

Den Urlaub nutzte Badstuber zunächst zum Abschalten, ehe er sich mit Laufen und im Kraftraum auf den Trainingsstart einstimmte. „Jetzt starte ich mit neuer Energie in die Rückrunde.“ Der 25-Jährige will die kommenden Wochen „gut nutzen“ und sich „stetig verbessern, um auf ein Niveau zu kommen, auf dem ich mich gerne sehen würde. Ich weiß, dass ich dafür hart arbeiten muss.“

Der Blick zurück zeigt ihm, dass er das schaffen kann. Im Sommer hatte Badstuber nach 20 Monaten Verletzungspause (Kreuzband) ein klasse Comeback gefeiert. In den drei ersten Bundesligaspielen der Saison stand er in der Startelf, ehe ihn die erneute Verletzung stoppte. „Nach eineinhalb Jahren wieder auf dem Platz zu stehen, habe ich sehr genossen. Das war einfach toll“, erzählte er, „dieses Gefühl will ich jetzt auf längere Sicht wieder haben.“ Dafür opfert er auch gerne ein paar Tage Urlaub.

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