präsentiert von
Menü
Boateng will mehr

'Man muss immer hungrig bleiben'

Deutschlands stilvollster Mann macht natürlich auch in Trainingskluft eine gute Figur. Seine Fußballschuhe durfte der von einem Männermagazin mit dieser Auszeichnung bedachte Jérôme Boateng am freien Montagvormittag aber ausnahmsweise im Schrank lassen. Trainingsfrei! „Ich bin noch nicht müde“, versicherte der Abwehrspieler, „aber es tut gut, einen Vormittag für sich zu haben. Wir haben noch genug Trainingseinheiten.“

Wohl wahr. Am Montagabend bittet Pep Guardiola seinen Kader wieder auf den katarischen Rasenteppich. Kaum Gelegenheit also, die Heldentaten vergangener Monate Revue passieren zu lassen, die dem ohnehin seit Wochen in bestechender Form befindlichen Boateng noch mehr Sicherheit gegeben haben. „Es gibt keine Zeit, das zu genießen. Man muss immer hungrig bleiben und versuchen, sich weiter zu verbessern. Sonst kann man die neuen Ziele nicht erreichen.“

Nachhallen tut der Triumph von Brasilien dennoch. „Durch die WM ist bei jedem Spieler noch mehr Selbstbewusstsein gekommen. So ein Turnier kann dich pushen“, weiß Boateng. „Wir haben viel Positives erlebt, mit dem FC Bayern und der Nationalelf Titel gewonnen. Persönlich ist die Entwicklung auch in die richtige Richtung gegangen. So kann es weitergehen.“

In der Hinrunde haben die Bayern auch dank Boateng gute Voraussetzungen für neue Triumphe gelegt; die Ernte soll in der Rückrunde folgen. „Wir sind überall super dabei“, weiß der Abwehrspezialist, „es sind noch viele Titel zu vergeben. In erster Linie muss es unser Ziel sein, diese auch zu holen.“ Dass etwa das Champions-League-Finale in Boatengs Heimatstadt Berlin ausgetragen wird, motiviert den 26-Jährigen nur umso mehr: „Das wäre ein Riesenerlebnis für mich.“

Für fcbayern.de in Doha: Marco Donato

Weitere Inhalte