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'Schritt für Schritt!'

Martínez geht es 'jeden Tag ein bisschen besser'

Sein charmantes Lächeln hat Javi Martínez längst wiedergefunden. Keinen Gedanken verschwendet der Spanier noch an jenen 13. August 2014, als im deutschen Supercup-Finale gegen Borussia Dortmund (0:2) das Kreuzband im linken Knie gerissen war. Die Leidenszeit des Ausnahmekönners – sie nähert sich unweigerlich ihrem Ende!

„Mir geht es jeden Tag ein bisschen besser“, erzählte ein gut aufgelegter Martínez, der auch während seines Urlaubes fleißig war. „Ich habe jeden Tag hart für mein Knie gearbeitet“, so der Spanier, der deshalb „mit einem guten Gefühl zurückgekommen“ ist. Sogar leichtes Lauftraining konnte Martínez schon absolvieren. „Das war gut für den Kopf“, weiß der 26-Jährige, „du hast das Gefühl: Du kommst näher heran.“

Für Martínez geht es derzeit vor allem darum, Muskelmasse aufzubauen. „Das ist der schwierigste Part“, stöhnt das Defensiv-Ass, „dafür muss man hart arbeiten.“ Immerhin: Seinen Dienst kann er in Teamnähe verrichten. „Es ist gut, bei der Mannschaft zu sein“, auch wenn es ab und zu schmerzt, wie Martínez zugibt: „Manchmal bin ich traurig, wenn ich die Kollegen spielen sehe. Meine Übungen sind langweiliger. Das ist schwer für den Kopf.“

Der Zuspruch ist groß; seitens der Mitspieler, aber auch von Pep Guardiola. „Wir reden jeden Tag miteinander. Er verfolgt meinen Heilungsprozess und fragt mich, wie es mir geht“, freut sich Martínez. Tipps holt er sich auch von Holger Badstuber: „Er hat mir gesagt, ich muss vorsichtig sein. Manchmal denkst du, alles ist gut. Aber dann kommt ein böser Moment, und es ist wieder kaputt. Deshalb versuche ich, vorsichtig zu sein. Schritt für Schritt!“

Einen konkreten Termin für seine Rückkehr hat sich der Spanier nicht gesetzt. Einen groben Fahrplan für die Rückkehr ins Teamtraining gibt es jedoch sehr wohl. „Ich hoffe, ich kann im März wieder mit der Mannschaft trainieren“, liebäugelt Martínez, „aber es hängt vom Knie ab.“ Der 26-Jährige freut sich auf intensive Einheiten mit dem Ball, denn: „Ich brauche ihn immer bei mir.“

Für fcbayern.de in Doha: Marco Donato

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