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'Wir haben viel gelacht'

Müller & das Eingemachte, Alaba & die Liebe

Auch in der Freizeit kommen manche Bayern einfach nicht ohne Ball aus, zur Not tut’s auch ein kleinerer. So vertrieben sich Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller, Pepe Reina und Sebastian Rode die freie Zeit in Doha, die Pep Guardiola seinen Spielern von Mittwochmittag bis Donnerstagnachmittag gönnte, mit einer gepflegten Runde Golf. „Zum Golfprofi wird es nicht reichen, aber es hat Spaß gemacht“, erzählte Müller.

Die Auszeit nach acht Trainingseinheiten und einem Testspiel habe gut getan, meinte der Weltmeister: „Wir haben intensiv gearbeitet, zumindest hat’s mein Körper so vernommen. Nach vier, fünf Tagen zwickt es dann doch hier, da ist der Muskel ein bisschen fester.“ Und auch der Kopf müsse arbeiten. „Pep Guardiola ist ein Trainer, der den Kopf sehr stark beansprucht. Und da ist nicht das Kopfballtraining gemeint“, sagte Müller.

„Steigerungspotenzial“ hat der 25-Jährige vor allem „im Detail“ ausgemacht. „Es geht darum, noch weniger Unsicherheiten, noch weniger Gefahr für unser eigenes Tor zu haben und noch einfacher Tore zu erzielen“, sagte er. Und weiter: „Im März, April wird es hochinteressant. Dann kommen die Spiele im Pokal und in der Champions League, wo es ans Eingemachte geht.“

Dann will längst auch David Alaba wieder fester Bestandteil der Bayern-Elf sein. „Ich möchte so schnell wie möglich in die Mannschaft kommen und so viele Spiele wie möglich machen“, sagte der Österreicher, der am Montag nach zweimonatiger Verletzungspause (Knie-OP) ins Teamtraining zurückgekehrt ist. „Es ist ein super Gefühl, wieder dabei zu sein. Wenn man zwei Monate nicht mehr Fußball spielen kann, merkt man, wie sehr man diese Sportart liebt“, erzählte er, „das Knie fühlt sich sehr gut an. Ich kann ohne Probleme mittrainieren.“

Der 22-Jährige nutzte die Freizeit übrigens, um zusammen mit Franck Ribéry und Mitchell Weiser die Gegend zu erkunden. Auch Shopping stand auf dem Programm. „Es war schön. Wir haben viel gelacht“, erzählte Alaba, „es hat gut getan, rauszukommen.“ Den Ball haben alle Bayern dann ab Donnerstagabend wieder am Fuß.

Für fcbayern.de in Doha: Nikolaus Heindl

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