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Fragestunde mit Robben

'Bayern war der beste Schritt meiner Karriere'

Das Strahlen in den Augen der Kinder und Jugendlichen hätte den Raum allein erhellen können, als Arjen Robben zur Tür hereinkam. Der Niederländer gab am Donnerstagmittag eine Pressekonferenz; und zwar exklusiv für Kinder der Deutschen Internationalen Schule Doha. Und die Reporter in spe hatten neben zahlreichen Trikots, Fahnen und Schals eine Menge Fragen im Gepäck.

„Mit 25 Jahren bin ich zum FC Bayern gekommen. Das war für mich der beste Schritt in meiner Karriere“, verriet Robben den zu Beginn noch sehr zurückhaltenden Kindern. Der Niederländer, selbst dreifacher Familienvater, nahm den Schülern jedoch mehr und mehr die Scheu und wollte wissen: „Wer von euch hat noch eine Frage?“ So ziemlich jeder!

„Vielleicht wäre ich Sportlehrer geworden“, antwortete Robben, gefragt nach seinem Beruf, wäre er kein Fußballer geworden. Wichtig war dem Flügelflitzer, den Schulabschluss in der Tasche zu haben, denn „wenn du Pech hast und etwas passiert, dass du nicht mehr spielen kannst, dann musst du die Chance haben, noch etwas anderes machen zu können“. Deshalb hat Robben mit 18 Jahren die Schule erfolgreich beendet.

Als Robben noch ein Kind war, gab es nach dem Pflichtprogramm nur eines: rausgehen, mit Ball! „Ich habe immer viel auf der Straße gespielt. Am meisten Spaß hat mir natürlich das Toreschießen gemacht. Und die Dribblings! Ich habe viel geübt“, erinnert er sich. Sein Lieblingsspieler damals war „der Brasilianer Romario, der hat damals beim PSV Eindhoven gespielt“, also jener Station, wo Robben nach seinen Anfängen beim FC Groningen selbst Halt machte, ehe es ihn über Chelsea und Real Madrid zum FC Bayern verschlug.

Als Superstar sieht sich der titelhungrige Niederländer – allein mit dem FC Bayern holte Robben bisher elf (!) Trophäen – nicht. „Dieses Wort mag ich überhaupt nicht“, so Robben. „Ich habe das Talent, gut Fußball spielen zu können. Aber sonst bin ich ein Mensch wie jeder andere.“ Wenn auch ein sehr erfolgreicher: „Wir haben eine sehr gute Entwicklung gemacht und in den letzten Jahren sehr viele Titel gewonnen. Ich bin stolz, ein Teil davon zu sein.“

Auch über die Zukunftspläne wollten die Fußballfans ganz genau Bescheid wissen. Dabei weiß Robben selbst „noch nicht ganz genau“, was er mal machen wird. „Es gibt einige Möglichkeiten. Vielleicht werde ich Trainer, vielleicht mache ich aber auch etwas ganz anderes. Ich denke mehr und mehr darüber nach.“ Doch bis dahin ist noch eine Menge Zeit, wünscht sich Robben: „Ich hoffe, dass ich noch sehr lange spielen kann.“

Für fcbayern.de in Doha: Marco Donato

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