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Verletzungen abgehakt

Schweinsteiger wappnet sich für 'große Spiele'

Es ist eine fast schon diebische Freude, mit der man Bastian Schweinsteiger in Doha bei der Arbeit beobachten kann. Vor allem beim Fünf-gegen-Zwei. Da sieht man den FCB-Vizekapitän feixen und lachen. Wenn ihm ein fast unmöglicher Pass gelingt, wenn der Gegenspieler den Ball um Haaresbreite verpasst. Der Ball, das Spiel, die Mannschaft - Bastian Schweinsteiger ist endlich wieder da, wo er hingehört.

„Ich bin froh, dass die Geschichte mit dem Knie und zuvor mit dem Sprunggelenk vorbei ist“, sagte der 31-Jährige am Montag. Wegen Patellasehnen-Probleme hatte er den Großteil der Hinrunde verpasst. Davor (November 2013) hatte ihn eine Verknöcherung im Sprunggelenk, die im November 2013 operativ behoben wurde, behindert. Doch das hat Schweinsteiger abgehakt.

„Ich fühle mich gut und freue mich sehr auf die Rückrunde“, sagte der Mittelfeldspieler, der Ende November seinen ersten Einsatz in dieser Saison hatte. Danach konnte er sein Pensum immer weiter steigern und zum Hinrunden-Ende (gegen Moskau und in Mainz) auch zweimal über 90 Minuten spielen. „Ich denke, ich bin gut zurückgekommen. Ich bin sehr froh, dass ich in der Hinrunde noch die Spiele machen konnte.“ Besonders der Hinrunden-Ausklang in Mainz, als er ein Traumfreistoßtor erzielte, habe ihm „sehr gut getan“.

„Am wichtigsten für ihn ist eine gute Vorbereitung im Januar“, sagte Pep Guardiola damals. Nach den ersten Trainingstagen der Wintervorbereitung ist der FCB-Chefcoach zufrieden: „Ich denke, wir werden in der Rückrunde einen guten Bastian Schweinsteiger sehen. Das hoffe ich.“

Dafür gibt Schweinsteiger auf dem Trainingsplatz Vollgas. „Ich konzentriere mich auf das Wesentliche: auf den Sport, auf das, was auf dem Platz passiert“, meinte er. Denn nach dem WM-Triumph im letzten Jahr will Schweinsteiger auch 2015 wieder Titel auf dem Rasen mitgewinnen. „Ich hoffe, dass wir noch große Spiele haben werden“, sagte er, „gerade in der Champions League entscheiden Kleinigkeiten. Auf die muss man vorbereitet sein.“ Also: Ab ins nächste Fünf-gegen Zwei.

Für fcbayern.de in Doha: Nikolaus Heindl

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