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Interview

Bernat: 'Wie in einem Traum'

Gestatten: Juan, 21, Mr. Unverzichtbar! Als einziger Feldspieler kam Juan Bernat in allen bislang 29 Pflichtspielen dieser Saison zum Einsatz. Wer hätte das gedacht vor der Saison, als der hierzulande noch recht unbekannte Spanier zum FC Bayern gewechselt ist? Seitdem lief es für Bernat, der im Herbst auch noch sein Debüt in der spanischen Nationalmannschaft feierte, „wie in einem Traum“. Das sagte er in einem Interview im Bayern Magazin, das fcbayern.de in Auszügen veröffentlicht:

Juan, der Winter hat München fest in der Hand. Wie ist Dein Verhältnis zu Schnee und Minusgraden?
Bernat: „Nicht sehr innig (lacht). In meiner Heimatstadt Valencia ist es nie so kalt und Schnee gibt’s dort auch fast nie, von daher ist so ein richtiger Winter etwas völlig Neues für mich. Aber es gibt ja warme Kleidung und wenn es dann immer noch zu kalt ist, bleibe ich einfach zuhause im Warmen.“

Du bist jetzt seit über sieben Monaten in München. Wie gefällt Dir die neue Heimat?
Bernat: „Die Eingewöhnung ist mir leicht gefallen, weil mich wirklich alle hier im Klub mit offenen Armen empfangen und mir geholfen haben, mich von Anfang an wohl zu fühlen. Mittlerweile wohnt auch meine Freundin bei mir hier in München. Es gefällt uns sehr gut in der Stadt, auch das bayerische Essen mag ich. Ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt das Trikot des FC Bayern trage.“

Wie steht es um Deine Deutschkenntnisse?
Bernat:
„Ich bin dran und muss nach diesem Interview auch gleich zum Unterricht. Aber es dauert natürlich. Deutsch ist wirklich sehr schwierig. Mittlerweile verstehe ich die Teambesprechung von Pep in Deutsch. Nur bei einem Spieler komme ich überhaupt nicht mit.

Lass uns raten: Thomas Müller?
Bernat:
„Ja. Wenn Thomas bairisch redet, verstehe ich gar nichts mehr (lacht).“

Für viele Experten warst Du die Entdeckung der Hinrunde beim FC Bayern. Ganz ehrlich: Wie oft hast Du Dich nach Deinem Wechsel schon zwicken müssen?
Bernat:
„Es lief für mich bis jetzt wirklich wie in einem Traum. Mit gerade einmal 21 Jahren wage ich diesen Schritt in ein neues Land, in eine neue Liga, und dann läuft es gleich so toll für mich, dass ich in dieser super Mannschaft ein fester Bestandteil werde. Meine Erwartungen wurden alle übertroffen. Jetzt hoffe ich einfach, dass es so weitergeht.“

Wie war es für Dich, als der FC Bayern anklopfte?
Bernat: „
Es war eine große Ehre und hat mich sehr stolz gemacht, als Pep mich am Telefon gefragt hat, ob ich mir einen Wechsel zum FC Bayern vorstellen könne. Und natürlich war ich auch ein bisschen überrascht, denn wie schon erwähnt, war ich ja erst 21 Jahre alt und habe erst eine Saison als linker Verteidiger gespielt. Mit meinem Klub Valencia gab es kaum Probleme, denn mein Vertrag wäre ein Jahr später ausgelaufen. Die meisten Leute haben sich mit mir gefreut und mir einen schönen Abschied bereitet.“

Musstest Du nach dem Wechsel Deine Spielweise an die Bundesliga anpassen?
Bernat:
„Nein, nicht wirklich. Was mir aufgefallen ist: In Deutschland wird schneller und direkter nach vorne gespielt. In Spanien legt man größeren Wert auf Ballbesitz und spielt viele Pässe im Mittelfeld.“

Du hast als Offensivspieler begonnen, bist jetzt oft Linksverteidiger. Was machst Du lieber: Über den Flügel nach vorne dribbeln oder im Spurt dem Gegner den Ball hinten abgrätschen?
Bernat: „Ich liebe es, mit dem Ball am Fuß und mit Tempo draufloszulegen und den Gegner zu attackieren. Doch ich finde auch immer mehr Gefallen daran, den Gegner zu verteidigen und ihm die Bälle wieder abzujagen.“

Das komplette Interview lesen Sie im aktuellen Bayern Magazin (Ausgabe 11.66).

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