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Auslosung am Freitag

Auf wen trifft der FCB im CL-Viertelfinale?

Die Spannung steigt! Seit Mittwochabend steht das Teilnehmerfeld für das Viertelfinale der diesjährigen Champions-League-Saison fest. Mit dabei ist auch der FC Bayern, der nach dem glatten 7:0-Erfolg gegen Schachtar Donezk in der vergangenen Woche zum insgesamt 14. Mal unter den besten acht Mannschaften Europas ist. Auf wen der fünfmalige Titelgewinner nun trifft, entscheidet sich am Freitagmittag, wenn in der Zentrale der Europäischen Fußball-Union (UEFA) das Viertelfinale ausgelost wird (ab 12 Uhr im FCB-Liveticker).

Von einstmals 32 gestarteten Teams kämpfen neben dem FC Bayern noch Titelverteidiger Real Madrid, Atlético Madrid, der FC Barcelona, Paris Saint-Germain, der FC Porto, der AS Monaco und Juventus Turin darum, das Finale am 6. Juni im Berliner Olympiastadion zu erreichen. Folgerichtig spricht Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge von einem „anspruchsvollen Starterfeld“. Andererseits sei der fünfmalige Titelgewinner aus München aber auch nicht „das Glückslos“ für die anderen sieben Teams. „Ich denke, wir haben den großen Respekt von ganz Fußballeuropa.“

Da es sich um eine offene Auslosung handelt, ist keine Mannschaft gesetzt. Somit sind auch Duelle mit einem Team aus demselben nationalen Verband möglich. Aus der deutschen Bundesliga ist allerdings nach dem Achtelfinal-Aus von Schalke, Leverkusen und Dortmund nur noch der FC Bayern dabei. „Wir lassen uns einfach mal überraschen. Wir können es ja nicht beeinflussen. Spätestens ab dem Viertelfinale geht es in jedem Spiel um alles. Deswegen ist es relativ egal, auf wen wir treffen“, so Mario Götze.

Alle Premier-League-Teams raus

Gleich mit drei Teams ist die spanische Primera Division noch in der Champions League vertreten. Rekordsieger Real Madrid setzte sich im Achtelfinale glücklich gegen den FC Schalke 04 durch (2:0, 3:4) und strebt mit Weltfußballer Cristiano Ronaldo dem 11. Titelgewinn entgegen. Lokalrivale und Meister Atlético Madrid, im vergangenen Jahr auch Reals Finalgegner in Lissabon, schaltete Bayer Leverkusen erst im Elfmeterschießen aus. Der FC Barcelona behielt in der Runde der letzten 16 gegen Bayerns Gruppengegner Manchester City (2:1, 1:0) die Oberhand.

Die französische Ligue 1 hat mit Meister Paris Saint-Germain und dem AS Monaco noch zwei Mannschaften im Rennen. Beide Teams setzten sich in der letzten Runde gegen englische Teams durch und sorgten neben Barcelona dafür, dass kein Premier-League-Klub mehr im Wettbewerb ist. PSG schaltete nach hartem Kampf den FC Chelsea aus (1:1, 2:2 n.V.), Monaco setzte sich gegen Arsenal London durch (3:1, 0:2). Komplettiert wird das Teilnehmerfeld durch BVB-Besieger Juventus Turin (2:1, 3:0) und den portugiesischen Vertreter FC Porto, der den FC Basel aus dem Rennen warf (1:1, 4:0).

Auf welchen dieser sieben Klubs der FC Bayern trifft, ob er zuerst auswärts oder zuhause antreten muss - die Entscheidung fällt am Freitagmittag. Ausgetragen wird das Viertelfinale dann innerhalb von nur einer Woche. Die Hinspiele finden am 14./15. April statt, die Rückspiele am 21./22. April. „Uns ist es egal, wer kommt“, meinte FCB-Innenverteidiger Jérôme Boateng. „Am Ende wollen wir unbedingt nach Berlin und versuchen, die Champions League zu gewinnen.“

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