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Im Portrait

Das ist Bayern CL-Gegner FC Porto

Im Viertelfinale der Champions League kommt es für den FC Bayern zum Wiedersehen mit dem FC Porto. Fünf Mal duellierte sich der deutsche Rekordmeister bislang auf europäischer Ebene mit dem portugiesischen Topklub, mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage ist die Bilanz aus Sicht des FCB positiv. Zuletzt standen sich beide Teams im Viertelfinale der Saison 1999/2000 gegenüber, das der FC Bayern knapp für sich entschied (1:1, 2:1). fcbayern.de stellt den Viertelfinalgegner der Münchner vor.

Geschichte:

Der Futebol Clube do Porto wurde im Jahr 1893 gegründet und stand von Beginn an in Rivalität mit dem Hauptstadtklub aus Lissabon. Nach langen Jahren des Aufbaus gewann Porto 1935 erstmals die nationale Meisterschaft. In den folgenden 50 Jahren sollten sechs weitere Titelgewinne folgen, ehe die Erfolgsgeschichte des Klubs 1985 so richtig Fahrt aufnahm.

Erfolge:

Hinter Rekordmeister Benfica Lissabon ist der FC Porto der zweiterfolgreichste Verein des Landes. 27 Mal gewann Porto den nationalen Meistertitel, 16 Mal den Pokal und 19 Mal den portugiesischen Supercup. Allein seit 1985 feierte Porto 20 Meisterschaften. Auf internationalem Parket ist der Klub aus der Hafenstadt aber die Nummer eins: 1987 und 2004 gewann Porto den Europapokal der Landesmeister bzw. die Champions League. 2003 und 2011 triumphierte der Verein jeweils im UEFA-Pokal bzw. in der Europa League. Kein anderer Klub in Europa hat bislang diese vier Titel gewonnen. Hinzu gesellen sich der Gewinn des Weltpokals (1987 und 2004) sowie des UEFA Supercups (1987).

Stadion:

Seine Heimspiele trägt der FC Porto im Estádio do Dragão - dem Drachenstadion - aus. Die Arena wurde anlässlich der EM 2004 gebaut und ersetzte fortan die bisherige Spielstätte, das Estádio das Antas, welches über 50 Jahre die sportliche Heimat des Klubs war. Knapp über 50.000 Zuschauer beträgt die Kapazität des Drachenstadions, das in der bisherigen CL-Saison jedoch noch nicht ausverkauft war.

CL-Bilanz:

In der ewigen Champions-League-Tabelle der UEFA (inkl. Landesmeisterpokal) belegt der FC Porto derzeit den neunten Platz. 29 Mal nahm Porto bereits an dem Wettbewerb teil, zwei Mal, 1987 (gegen den FC Bayern) und 2004, gelang der Titelgewinn. Erstmals seit der Saison 2008/09 schaffte Porto wieder den Sprung ins Viertelfinale der Königsklasse. Insgesamt steht Porto zum fünften Mal in der Runde der letzten Acht, nur beim CL-Triumph 2004 überstanden die Portugiesen diese Runde.

In der laufenden Champions-League-Saison ist Porto noch ohne Niederlage. Mit vier Siegen und zwei Unentschieden zogen die Nord-Portugiesen souverän als Sieger der Gruppe H ins Achtelfinale ein. Dort ging es dann gegen den FC Basel. Nach einem 1:1-Remis im Hinspiel setzte sich Porto vor eigenem Publikum klar mit 4:0 durch. Insgesamt erzielte der FC Porto im bisherigen Saisonverlauf 21:5 Tore und verzeichnete mit dem 6:0 gegen BATE Borisov auch den höchsten Sieg seiner CL-Geschichte.

Aktuelle sportliche Situation:

In der heimischen Liga steht der FC Porto nach 25 Spieltagen auf Platz zwei, vier Punkte hinter Meister und Pokalsieger Benfica. Nach einer titellosen Saison 2013/14 und nur Platz drei wird der Abonnement-Meister der letzten Jahre – allein neun Titelgewinne seit 2003 – aber alles daran legen, am Ende den 28. Titel einzufahren. Fünf Tage nach dem Rückspiel beim FC Bayern kommt es zum Spitzenspiel bei Benfica Lissabon.

Trainer:

Trainiert wird das Team seit Juli 2014 vom Spanier Julen Lopetegui. Zuvor war der 48-Jährige Nachwuchstrainer beim spanischen Verband. 2012 wurde er Europameister mit der U19, ein Jahr später mit der U21. Als Aktiver stand der ehemalige Torhüter bei Castilla CF, Real Madrid, UD Las Palmas, CD Logroñés, dem FC Barcelona und Rayo Vallecano unter Vertrag. Sowohl bei Real (1988 bis 1991) als auch bei Barca, wo er zwischen 1994 und 1997 Teamkollege von Bayern-Trainer Pep Guardiola war, kam er aber nicht über die Rolle des Ersatztorhüters hinaus.

Schlüsselspieler:

Bekannteste Akteure im Kader der Portugiesen sind die Offensivspieler Ricardo Quaresma, Cristian Tello und der Kolumbianer Jackson Martínez. Aus dem Mittelfeld sorgen der Brasilianer Casemiro, der Algerier Yacine Brahimi, der auch in der Sturmspitze auflaufen kann, und der Mexikaner Hector Herrera für Struktur im Spiel des FC Porto. Martínez und Brahimi erzielten jeweils schon fünf Treffer im laufenden Wettbewerb, Herrera deren drei.

Taktik:

Trainer Lopetegui setzt in der Regel auf ein offensives 4-3-3-System: Die Spielweise ist wie beim FC Bayern auf viel Ballbesitz und eine hohe Passquote angelegt. Dabei variierte Lopetugui stets mit seiner Angriffsformation, in der auch Brahimi, der Kameruner Vincent Aboubakar, der Kolumbianer Juan Quintero oder Lopeteguis Landsmann Adrian Lopez ihren Platz fanden.

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