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K.o.-Duell mit Donezk

'So eine Situation mögen wir'

Nur einer wird gewinnen, nur einer kommt weiter. Das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League am Mittwochabend (20:45 Uhr) zwischen dem FC Bayern und Schachtar Donezk ist ein besonderes Spiel - erst recht für Rafinha, für den es in dem Duell auch ums Prestige geht. Sage und schreibe 13 Brasilianer stehen im Kader des ukrainischen Meisters, da will der bayerische Brasilianer Rafinha keinesfalls als Verlierer vom Platz gehen. Schon im Hinspiel vor drei Wochen sei das „eine Extramotivation für mich“ gewesen, erzählte er am Montag, „ich wollte unbedingt spielen. Ich kenne ja alle. Im Spiel gibt es aber keine Freunde.“

Die brasilianisch geprägte Offensive der Gäste zu neutralisieren, das wird einer der Schlüssel zum Erfolg sein am Mittwoch. Darin sind sich alle Bayern einig. „Als Erstes ist es wichtig, dass wir gut verteidigen. Im Hinspiel haben wir das gut gemacht“, meinte Rafinha, der in Donezk die meisten Ballkontakte (104) aller Akteure auf dem Rasen hatte. Im Rückspiel rechnet er erneut mit einem sehr defensiv eingestellten und auf Konter lauernden Gegner. „Dafür sind wir bereit.“

'Wollen und müssen gewinnen'

„Wir wissen, dass wir aufpassen und die Konter kontrollieren müssen“, sagte auch Manuel Neuer vor seinem 75. Europapokalspiel. Gleichzeitig gelte es, das eigene Offensivspiel „zu verbessern“, um die Defensive der Ukrainer zu knacken. Eine besondere Drucksituation verspürt der Welttorhüter nicht. „Grundsätzlich wollen wir jedes Spiel gewinnen. Jetzt müssen wir auch gewinnen“, meinte er, „wir mögen so eine Situation.“

Der 3:1-Erfolg in Hannover am letzten Wochenende, bei dem die Bayern zunächst 0:1 in Rückstand gerieten, hat Neuer in seiner Meinung bekräftigt. „Man sieht, dass wir die Ruhe bewahren, egal was passiert“, betonte er, „wir zweifeln nicht an uns, auch wenn mal was misslingt.“

Zweifel am Weiterkommen hat der 29-Jährige daher nicht. Donezk sei zwar „gefährlich, aber im Hinspiel zuhause hatten sie nur eine Torchance“, erinnerte Neuer und brachte es - ganz in Rafinhas Sinne - auf den Punkt: „Dieses Spiel muss einfach gewonnen werden.“

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