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FCB II will nachlegen

'Garching wird uns nichts schenken'

Gelingt der fünfte Streich? Die zweite Mannschaft des Rekordmeisters befindet sich in den letzten Wochen in guter Form. Nach vier Siegen in Folge erwartet die Mannschaft von Trainer Erik ten Hag am Freitagabend (19 Uhr) im heimischen Grünwalder Stadion den abstiegsbedrohten Aufsteiger VfR Garching.

„Das wird kein leichtes Unterfangen. Garching braucht jeden Punkt und wird uns nichts schenken“, warnt der Niederländer. Jedoch gehen die Bayern mit viel Selbstvertrauen in die Partie des 29. Spieltages der Regionalliga Bayern. Sieben Spieltage vor dem Saisonende trennen die Münchner noch sechs Punkte von Spitzenreiter Würzburger Kickers.

„Es gilt in den letzten Spielen nach wie vor das Credo, dass wir auf uns schauen und jedes unserer verbleibenden Spiele gewinnen wollen. Das muss unser Anspruch sein und so werden wir auch die anstehenden Aufgaben angehen“, gibt sich ten Hag kämpferisch; danach werde man sehen, was unter dem Strich herauskommt.

Steinhart und Koussou fehlen

Die Vorzeichen stehen gut. Im Grünwalder Stadion blieb der FCB II vor heimischen Publikum zuletzt neun Mal in Folge unbesiegt. Die Garchinger haben dagegen in den letzten acht Partien keinen Sieg mehr landen können. Statistiken, die ten Hag jedoch nicht überbewerten will. „Für die Erfolge aus der Vergangenheit kann man sich nichts kaufen. Ich erwarte Einsatz, Leidenschaft und Siegeswille. Dann haben wir sehr gute Chancen, den Rasen als Sieger zu verlassen.“

Gegen den VfR muss der FCB II-Coach allerdings auf Phillipp Steinhart (Kapselriss im Sprunggelenk) und Kodjovi Koussou (Muskelfaserriss) verzichten. Zudem fehlt Stefan Buck, der nach seiner bevorstehenden Operation Ende April wohl in dieser Spielzeit nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Ansonsten hat ten Hag die Qual der Wahl, was die Startaufstellung betrifft. „Ich bin sicher, dass wir eine schlagkräftige Truppe aufbieten werden, die alles geben wird.“

„Es gilt, gierig und konsequent vor dem gegnerischen Tor zu agieren. Ich bin zuversichtlich, was den positiven Ausgang des Spiels angeht“, sagte Wolfgang Dremmler, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums. Im Fernduell kommt es zudem zum Aufeinandertreffen von Spitzenreiter Würzburg mit dem Tabellenvierten aus Illertissen. „Wir müssen und werden da sein, sollte die Konkurrenz noch einmal eine Schwäche zeigen“, blickt der sportliche Leiter, Michael Tarnat, voraus.

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