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Weiter Personalsorgen

'Hungrige' Bayern auf dem Weg nach Porto

Der FC Bayern hat sich am Montagnachmittag auf den Weg zum Champions-League-Viertelfinal-Hinspiel nach Porto (Mittwoch, 20:45 Uhr, live im Ticker und im Webradio) gemacht. Gegen 16:15 Uhr hob die Maschine vom Flughafen München ab – einen Tag früher als vor einem Auswärtsspiel üblich. „Wir wollen uns gut vorbereiten und gut regenerieren“, sagte Sportvorstand Matthias Sammer auf einer Pressekonferenz am Mittag. „Jeder kennt unsere Personalsituation. Wir wollen weiter zusammenwachsen.“

Bereits am Mittag hatten sich die Hoffnungen auf eine Rückkehr von Bastian Schweinsteiger und Franck Ribéry zerschlagen. Der Vize-Kapitän konnte die Reise nach Portugal wegen eines hartnäckigen Virus-Infekts nicht antreten. Genau wie Ribéry, der weiter mit Sprunggelenksproblemen zu kämpfen hat. Immerhin kehren Claudio Pizarro und Jérôme Boateng (beide muskuläre Beschwerden) in den Kader zurück, der Innenverteidiger wird wegen eines privaten Termins jedoch individuell nach Portugal fliegen. Ergänzt wird das 17-köpfige Aufgebot von FCB-II-Torwart Ivan Lucic.

Sammers Marschroute

Trotz der personellen Engpässe sind die Bayern optimistisch in die drittgrößte Stadt Portugals aufgebrochen. „Eine kleine, aber feine Gruppe kann auch sehr viel Kraft entwickeln“, weiß Sammer, „die Spieler, die da sind, haben unser volles Vertrauen.“ Das gilt auch für Thiago, der sich bei seinem erfolgreichen Startelf-Comeback gegen Frankfurt „extrem gut gefühlt“ hat, berichtete der Sportvorstand. „Trotzdem muss man die Belastung gut steuern.“ Ein Einsatz gegen Porto sei aber kein Problem.

Den 3:1-Sieg des 27-fachen portugiesischen Meisters am Wochenende beim FC Rio Ave haben die Bayern „gut beobachtet und analysiert. Daraus werden wir unsere Strategie entwickeln, um in Porto ein gutes Resultat zu erzielen“, kündigte Sammer an. „Die Marschroute lautet: Seriös, ernst und top vorbereitet sein.“ Gegen das im 4-3-3 agierende Team von Trainer Julen Lopetegui wollen sich die Münchner vor allem „auf die eigenen Stärken konzentrieren“. Zufrieden hält Sammer fest: „Die Mannschaft ist hungrig.“

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