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'Ein spezieller Spieler'

Rode läuft, kämpft - und trifft

Bundesligaaufstieg mit Eintracht Frankfurt 2012. So lautet Sebastian Rodes bislang überschaubare Liste seiner wichtigsten sportlichen Erfolge. Diese dürfte in Kürze aber um den einen oder anderen Eintrag ergänzt werden. Denn nach dem 2:0-Erfolg am Samstag bei 1899 Hoffenheim ist der FC Bayern dem Gewinn der 25. Deutschen Meisterschaft wieder einen Schritt näher gekommen. Auch und vor allem dank Rode, der in Hoffenheim einen großen Anteil an dem Sieg hatte.

„Ich bin sehr zufrieden mit seiner Leistung. Immer wenn er spielt, spielt er gut. Er hilft immer der Mannschaft“, lobte Bayern-Trainer Pep Guardiola den 24-Jährigen, der den Rekordmeister mit einem sehenswerten Schlenzer in der 38. Minute auf die Siegerstraße brachte. „Ich freue mich für ihn. Er ist viel gelaufen, hat gute Pässe geschlagen und ein super Tor gemacht. Wir brauchen solche Spieler wie ihn“, sagte Guardiola weiter und bezeichnete Rode als „speziellen Spieler“.

Zwölf Kilometer legte Rode in den 90 Minuten in der Hoffenheimer Arena zurück, war damit laufstärkster FCB-Akteur. Hinter Rafinha hatte er die meisten Ballkontakte (109) bei den Münchnern, führte dazu die meisten Zweikämpfe (31), von denen er starke 61 Prozent für sich entscheiden konnte. Und er gab - als defensiver Mittelfeldspieler - nach Robert Lewandowski die zweitmeisten Torschüsse (4) ab. Mit seinem zweiten Saisontor krönte er eine rundum gelungene Vorstellung in seinem 20. Bundesligaspiel für den FC Bayern.

Rode brennt - für sich und die Mannschaft

„Es freut mich ungemein, mal wieder 90 Minuten gespielt und auch noch ein Tor geschossen zu haben. Das ist natürlich schön“, meinte Rode, der bereits im Hinspiel gegen die Kraichgauer getroffen hatte und nun bereits so viele Tore erzielt hat, wie in seinen 61 Bundesligaspielen zuvor für die Eintracht. „Er will immer, er will sich immer verbessern, er klagt nicht, er ist ein super Spieler für mich“, hatte Guardiola schon damals in höchsten Tönen über Rode gesprochen.

„Rode ist ein Teamplayer, wie ihn große Mannschaften einfach brauchen. Wenn er spielt hast du immer das Gefühl, er brennt für die Mannschaft - für sich selber ja sowieso. Ich habe selten erlebt, dass man einen Spieler eher bremsen muss“, hatte auch Sportvorstand Matthias Sammer nach Abschluss der Hinrunde im Interview mit fcbayern.de betont. 20 von 29 Bundesligaspielen hat der gebürtige Hesse seit seinem Wechsel im vergangenen Sommer bestritten, davon fünf über die volle Distanz.

Wichtiger als sein Tor aber sei gewesen, „dass wir mit einem positiven Ergebnis in das Spiel am Dienstag reingehen“, meinte Rode im Hinblick auf das bevorstehende Champions-League-Spiel gegen den FC Porto in der Münchner Allianz Arena. „Es war einfach wichtig, zu gewinnen. Jetzt liegt der Fokus voll auf Dienstag. Da müssen wir einen raushauen.“ Ob Rode dann wieder von Beginn an ran darf, ist noch offen. Aber bereit wird er in jedem Fall sein.

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