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Stimmen zum Porto-Spiel

'Es wird schwierig, aber nicht unmöglich'

0:2 nach zehn Minuten, 1:3 nach 90 - das Hinspiel im Champions-League-Viertelfinale lief nicht nach dem Geschmack des FC Bayern. Besonders der dritte Gegentreffer „tut uns ein bisschen weh“, wie Philipp Lahm sagte. Dennoch: Im Rückspiel kommende Woche in München wollen die Bayern den Bock noch umstoßen. „Es wäre nicht das erste Mal, dass wir zuhause ein Spiel gewinnen“, meinte Thomas Müller. Sportvorstand Matthias Sammer betonte: „Wir sind voller Optimismus, wir brauchen eine Topleistung - und wir sind dazu in der Lage.“

Die Stimmen im Überblick

Matthias Sammer: „Auf diesem Niveau werden solche Fehler bestraft. Es ist ärgerlich. Wir müssen uns ein bisschen schütteln. Wenn man eine große Mannschaft sein will, muss man in der Lage sein, das wegzustecken. Wir müssen jetzt zu Hause mindestens zwei Tore machen. Wir sind voller Optimismus, wir brauchen eine Topleistung - und wir sind dazu in der Lage.“

Pep Guardiola: „Nach dem 2:0 haben wir uns gut erholt und haben das Spiel kontrolliert. Ich bin nicht völlig unzufrieden mit meiner Mannschaft. Wir haben alles versucht. Es ist nicht einfach. Porto ist eine physisch starke Mannschaft. Das dritte Tor hat uns sehr zurückgeworfen. Es ist ein kompliziertes Ergebnis, aber wir werden es im Rückspiel mit unseren Fans versuchen und nicht so schnell aufgeben.“

Philipp Lahm: „Nach dem bitteren 0:2 nach zehn Minuten hat die Mannschaft die richtige Reaktion gezeigt. Mit dem 2:1 hätten wir sehr gut leben können. Das 3:1 war ein bitteres Gegentor. Das tut uns ein bisschen weh. So wird es schwierig, aber nicht unmöglich. Es hilft jetzt nichts zu lamentieren, wir müssen nach vorne schauen. Es ist möglich, zu Hause 2:0 oder höher zu gewinnen. Bei Porto sind im Rückspiel ein paar wichtige Spieler gesperrt. Wir müssen einfach unser Spiel spielen, uns über viel Ballbesitz Torchancen erarbeiten und die dann machen. Dann haben wir alle Möglichkeiten.“

Thomas Müller: „Das war ein Start zum Vergessen. Nach zehn Minuten steht es 2:0, ohne dass der Gegner eine herausgespielte Torchance hatte. Dann haben wir nicht schlecht reagiert. Wir sind ruhig geblieben, haben das Spiel in der ersten Halbzeit gut dominiert und kommen zum 2:1. Was schade war: In der zweiten Halbzeit war das Spiel sehr zerfahren, wir haben nicht mehr zu unserem Spiel gefunden. Porto hat sich schön eingeigelt. Dass wir auch noch ein Gegentor kassieren, war blöd. Die Chancen fürs Weiterkommen sind da. Es wäre nicht das erste Mal, dass wir zu Hause ein Spiel gewinnen. Wir sind optimistisch, wissen aber, dass wir sehr viel leisten müssen. Wir haben es uns nicht leichter gemacht.“

Manuel Neuer: „Wir haben uns das anders vorgestellt. Wir waren nicht so sicher im Passspiel und haben uns kaum Torchancen herausgespielt. Das war das eine Manko. Und das andere die Fehler, die wir gemacht haben. Da wirst du in der Champions League bestraft. Wir wissen, dass wir es heute zusammen verbockt haben. Und trotzdem geht es weiter.“

Jackson Martínez (Kapitän FC Porto): „Wir wussten, dass es ein schweres Match wird, dass wir alles geben müssen. Wir haben das ganz gut gemacht. Ich war noch nicht 100 Prozent fit, habe mich aber ganz gut gefühlt. In der letzten Sekunde habe ich entschieden, dass ich spielen kann.“

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