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Pep und Lopetegui

Wiedersehen langjähriger 'Freunde'

Das letzte Treffen ist nicht lange her. Damals, Mitte März, reiste Pep Guardiola nach Madrid, um sich das Champions-League-Achtelfinale zwischen Atlético und Leverkusen anzuschauen. Neben ihm auf der Tribüne des Estadio Vicente Calderon: Julen Lopetegui, Trainer des FC Porto. „Ein Freund“, wie ihn Guardiola am Dienstag auf der Pressekonferenz bezeichnete. Am Abend, im Viertelfinale der Königsklasse, aber sind sie Kontrahenten.

„Wir freuen uns beide auf dieses Duell“, berichtete Guardiola, der mit Lopetegui von 1994 bis 1997 gemeinsam für den FC Barcelona die Fußballschuhe schnürte. Guardiola als Spielmacher, Lopetegui als Ersatztorhüter. Beide haben sich über die Jahre nicht aus den Augen verloren. „Ich habe großen Respekt vor Pep und achte ihn sehr“, sagte Portos Coach, „ich betrachte ihn als einen der besten Trainer in der Geschichte des Fußballs.“

Verbindung zu Thiago und Bernat

Viel Lob, das Guardiola nur zurückgeben kann. „Er leistet sehr gute Arbeit, sein Team spielt einen sehr guten Fußball.“ Der Spanier erzählte, dass sie es sich in jüngeren Jahren nicht hätten vorstellen können, „irgendwann einmal im Viertelfinale der Champions League solch große Teams trainieren zu dürfen“. Beide sind ihren Weg gegangen, allerdings einen unterschiedlichen. Während Guardiola auf Vereinsebene bereits große Erfolge gefeiert hat, zog es Lopetegui zum spanischen Verband.

Der FC Porto ist seine erste Profistation als Klub-Trainer. Vorher führte er die spanische U19-Nationalmannschaft (2012) als auch die U21 (2013) zum EM-Titel. Beim Triumph von La Rojita vor zwei Jahren zauberte sich Thiago in die Herzen der Fans, im Finale gegen Italien traf er dreimal. Auch Juan Bernat spielte bereits unter dem aktuellen Porto-Coach (U19-EM 2012). Heute Abend kommt es zum Wiedersehen, Geschenke aber werden sicherlich keine verteilt.

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