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Zum ersten Mal Meister

Die Schale, das Weißbier und sechs Debütanten

Weltmeister ist er. Zweimal Europameister ist er. Doch auf einen nationalen Meistertitel musste Pepe Reina bis jetzt warten. Wenn der FC Bayern am Samstag die Schale entgegennimmt, kann sich der 32-Jährige endlich Meister nennen. Umso größer ist Reinas Freude. „Ich wollte diesen Titel unbedingt“, sagte er fcbayern.de, „als mich Bayern im letzten Sommer kontaktiert hat, war mein erster Gedanke: Endlich kann ich einen Meistertitel gewinnen. Ich wollte mich nicht irgendwann zur Ruhe setzen, ohne einmal Meister geworden zu sein.“

Reina ist nicht der einzige Schalen-Debütant in Reihen des FC Bayern. Auch Juan Bernat, Sebastian Rode, Medhi Benatia, Gianluca Gaudino sowie Sinan Kurt gewinnen erstmals einen Meistertitel. „Das ist ein geiles Gefühl“, berichtete Sebastian Rode, „als Kind träumt man davon, Deutscher Meister zu werden. Jetzt geht dieser Traum in Erfüllung.“

„Sehr glücklich“ ist auch Bernat. „Das ist mein erster Titel als Profi“, erzählte der 22-Jährige, der vor der Saison vom FC Valencia nach München gewechselt war. „Es ist nicht einfach, wenn man neu ist bei so einem großen Klub. Doch ich kann sehr, sehr zufrieden sein mit dem vergangenen Jahr. Ich habe viele Minuten gespielt.“

„Ich bin hierhergekommen, um Titel zu gewinnen“, sagte Benatia, der letzten Sommer vom AS Rom nach München kam. Jetzt freut sich der marokkanische Nationalspieler auf die Feierlichkeiten am Wochenende. „Die Kollegen haben mir schon davon erzählt. Es wird eine große Party mit unseren Fans, die uns das ganze Jahr über super unterstützt haben. Dafür möchten wir uns bedanken.“

'Das mit dem Drüberschütten'

Ganz besonders gespannt sind die Meisterdebütanten des FC Bayern auf das, was sich am Samstagnachmittag nach der Übergabe der Meisterschale in der Allianz Arena abspielen wird. „Das mit dem Bier, den großen Gläsern und dem Drüberschütten“, ist Bernat bestens informiert über die obligatorischen Weißbierduschen. Rode kann auf diesem Gebiet sogar schon Erfahrungen vorweisen: „Als ich mit Frankfurt in die Bundesliga aufgestiegen bin, hatten wir so was Ähnliches. Aber jetzt wird es aber eine größere Sause. Die Drei-Liter-Humpen werden schön gefüllt werden.“

Die Vorfreude auf die Party im Stadion (Samstag) und auf dem Rathausbalkon (Sonntag) ist auch bei Reina groß. „Wir haben das ganze Jahr über hart gearbeitet. Jetzt können wir Spaß haben und mit den Fans feiern“, meinte der Spanier. Nach einer von Verletzungen geprägten Saison sei der Gewinn der Meisterschaft „eine tolle Sache“, meinte Benatia, „auch wenn wir natürlich alle gerne noch wenigstens ein anderes Finale erreicht hätten.“ Rode fügte hinzu: „Aber man muss ja noch Ziele haben.“

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