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Jubiläumstitel-Serie

5 x 5 Meisterfakten: Sofa, Rekorde, Feierbiest

Zum 25. Mal hat sich der FC Bayern in dieser Saison die Deutsche Meisterschaft gesichert. Anlässlich des Titel-Jubiläums blickt fcbayern.de zurück auf alle 25 Meisterschaften und fand Fakten, Kuriositäten und Legenden. Zur Einstimmung auf das Meisterwochenende lesen Sie von Montag bis Freitag jeden Tag fünf Meisterfakten. Teil 5: 2008, 2010, 2013, 2014, 2015.

2008

Mit den neu verpflichteten Luca Toni und Franck Ribéry mischt der FC Bayern die Liga auf. Einmal mehr schafft es die von Ottmar Hitzfeld trainierte Mannschaft, vom ersten bis zum letzten Spieltag die Tabellenführung innezuhaben. Durch ein torloses Remis in Wolfsburg holt sich der FCB bereits am 31. Spieltag den Titel. Am Ende haben die Bayern zehn Punkte Vorsprung auf Vizemeister Werder Bremen. Bayern-Stürmer Luca Toni erzielt 24 der 68 Bayern-Tore und gewinnt die Torjägerkanone. Die FCB-Defensive stellt zudem mit nur 21 Gegentreffern einen Ligarekord auf - das passende Geschenk zum Karriereende von Oliver Kahn.

2010

Mit Louis van Gaal und Arjen Robben sind zwei Niederländer die neuen maßgeblichen Figuren beim FCB in einer Saison, in der es zunächst auf und ab geht. Am 24. Spieltag übernehmen die Münchner erstmals nach über eineinhalb Jahren wieder die Tabellenführung und triumphieren am Ende mit fünf Punkten Vorsprung vor Schalke. Van Gaal gewinnt als erster niederländischer Trainer die Deutsche Meisterschaft und später auch noch den DFB-Pokal. Fast holt der FCB sogar das Triple, aber im Champions-League-Finale behält Inter Mailand die Oberhand (0:2). Unvergessen ist der Aufritt auf dem Rathausbalkon, wo Feierbiest Van Gaal in Lederhosen seine strammen Wadel präsentiert.

2013

Eine Saison der Superlative! Mit einer fantastischen Serie von 25 Spielen in Folge ohne Niederlage wird der FCB mit dem Rekordergebnis von 91 Punkten und 91:18 Toren souverän Meister, 25 Punkte vor dem entthronten Titelverteidiger Borussia Dortmund. Den Titelgewinn sichert Fußballer des Jahres Bastian Schweinsteiger mit seinem Siegtor beim 1:0 in Frankfurt bereits am 28. Spieltag - so früh wie nie zuvor! Die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes ist damit aber noch lange nicht satt. Sie triumphiert auch noch in Champions League und DFB-Pokal und gewinnt als erste deutsche Mannschaft das Triple!

2014

Unter dem neuen Trainer Pep Guardiola setzt der FC Bayern nach der Rekordsaison 2013/14 sogar noch einen obendrauf. Nach 27 ungeschlagenen Partien (25 Siege, zwei Remis) holt sich der FCB mit einem 3:1 bei Hertha BSC erneut den Titel und wird zum schnellsten Deutschen Meister aller Zeiten (25. März, 27. Spieltag). Auch im UEFA Supercup und bei der FIFA Klub-WM triumphiert das Team. Probleme gibt es am Ende nur bei der Meisterfeier: Guardiola rutscht die Schale nach der ungewohnten Bierdusche aus den nassen Händen. „Sie ist nicht nur sehr, sehr schön, sondern auch sehr schwer“, sagt der Bayern-Trainer.

2015

Die Sofa-Meisterschaft: Erstmals seit 1989 werden die Bayern wieder vor dem Fernseher Meister. Die Entscheidung fällt am 30. Spieltag: Zunächst gewinnt der FCB sein Heimspiel gegen Hertha BSC mit 1:0, am Tag drauf patzt Verfolger Wolfsburg in Mönchengladbach (0:1) - und der dritte Bayern-Titel in Folge ist perfekt! Es ist der drittschnellste Titelgewinn in der Bundesliga-Geschichte (wie 1972/73 und 2002/03). Zum vierten Mal gelingt dem FCB sogar der Titel-Hattrick (2013/14/15). Den Meistertreffer erzielt Bastian Schweinsteiger, der sich damit zum Rekordchampion kürt. Der Vize-Kapitän kommt nun auf 15 nationale Trophäen (Meisterschaft und Pokal). Das ist vor ihm keinem Bayern-Profi gelungen. Und acht Meisterschaften haben sonst nur Torwart-Legende Oliver Kahn und der einstige Ballkünstler Mehmet Scholl geschafft.

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