präsentiert von
Menü
Auslosung WM-Quali

Der Weg der FCB-Profis zur WM 2018

Etwas mehr als zwölf Monate liegt er zurück, der deutsche WM-Triumph von Rio. Seit dem frühen Samstagabend steht für Weltmeister Deutschland nun steht fest, welche Hürden es auf dem Weg zur Titelverteidigung 2018 zunächst zu überwinden gilt. Bei der Auslosung der WM-Qualifikationsgruppen für die Endrunde 2018 im Konstantinpalast in St. Petersburg erwischte die DFB-Auswahl durchaus lösbare Aufgaben. fcbayern.de fasst die Gruppen der FCB-Profis zusammen.

Europa

52 Mannschaften kämpfen in sieben Sechser- und zwei Fünfergruppen um die 13 Startplätze. Die neun Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die WM 2018, die besten acht Gruppenzweiten treten im November 2017 zu Playoffspielen gegeneinander an. Die vier Sieger sichern sich ebenfalls das WM-Startrecht. Gastgeber Russland ist als 14. Team aus Europa automatisch qualifiziert. Die Qualifikationsspiele beginnen im September 2016.

Sehr zufrieden mit der Gruppenauslosung kann die DFB-Auswahl um die vier FCB-Profis Manuel Neuer, Jérôme Boateng, Mario Götze und Thomas Müller sein. In der Gruppe C muss sich der Titelverteidiger gegen Tschechien, Nordirland, Norwegen, Aserbaidschan und San Marino durchsetzen. Deutlich schwerer hat es da schon Arjen Robben getroffen. Er muss in der Gruppe A mit den Niederlanden gegen Frankreich, Schweden, Bulgarien, Weißrussland und Luxemburg antreten.

Nicht zu unterschätzen ist sicherlich auch Gruppe D für David Alaba und Österreich, die es mit Wales, Serbien, Irland, Moldawien und Georgien zu tun bekommen. Zu einem Duell zweier Bayern-Profis kommt es in der Gruppe E. Robert Lewandowski und die Auswahl aus Polen bekommen es mit Pierre-Emile Hojbjerg und Dänemark zu tun. Die weiteren Gegner sind Montenegro, Armenien und Kasachstan.

Und auch für die spanische Fraktion des FC Bayern wird die Qualifikationsrunde alles andere als ein Selbstläufer. Juan Bernat, Thiago und Javi Martínez bekommen es in der Gruppe G mit dem viermaligen Titelträger Italien zu tun. Außerdem kämpfen Albanien, Israel, Mazedonien und Liechtenstein um das WM-Ticket.

Südamerika

In Südamerika wird traditionell eine Runde mit Hin- und Rückspielen aller zehn Teams absolviert. Die ersten vier qualifizieren sich direkt für die Endrunde in Russland, der Fünftplatzierte bestreitet ein Playoff-Spiel gegen den Ozeanien-Vertreter. Für Douglas Costa und Rekordweltmeister Brasilien sowie den designierten FCB-Neuzugang Arturo Vidal von Copa-America Gewinner Chile beginnt die Qualifikation bereits im September 2015.

Afrika

Ab November greift auch Medhi Benatia mit Marokko in den Kampf um die fünf WM-Startplätz für Afrika ein. In einer Vorqualifikation ermitteln 40 Teams jene 20 Teilnehmer, die dann in fünf Vierergruppen die endgültige Qualifikation ausspielen. Die jeweiligen Gruppensieger nehmen an der Endrunde teil. Um die Gruppenspiele zu erreichen, muss sich Marokko zunächst in Hin- und Rückspiel gegen Äquatorial-Guinea durchsetzen.

Weitere Inhalte