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Chinesische Fans im FCB-Rausch

'Wir lieben das deutsche Team'

Sie kreischen, sie jubeln, sie singen - was für ein atemberauender Empfang für den FC Bayern in Peking! Rund 1.000 chinesische Fans begrüßten die Münchner am Flughafen, hunderte erwarteten sie am Mannschaftshotel und wieder etwa 1.000 verfolgten lautstark die erste Trainingseinheit im Bird’s Nest. Das haben selbst Weltmeister wie Philipp Lahm oder Manuel Neuer noch nicht so oft erlebt. Sie zückten selbst ihre Handys, um Videos zu drehen. „Toller Empfang“, twitterte Neuer. „What a great WELCOME in Beijing“, ließ Thomas Müller verlauten. „Wow“, liest man auf dem Account von Robert Lewandowski.

Egal, wo die Bayern am ersten Tag ihrer China-Reise auftauchten, überall wurden ihnen Zettel, Trikots, Bälle und alles, worauf man unterschreiben kann, entgegengestreckt. Jeder Fan wollte ein Foto machen. FCB-Kapitän Lahm wurde ein Spruchband mit der Aufschrift „Kapitän. Unsere Liebe“ gewidmet. Spaßvogel Thomas Müller darf sich über den Spitznamen „Verrücktes Baby“ (Erwa) freuen.

„Wir lieben das deutsche Team aus vielen Gründen: Die defensiven Fähigkeiten sind großartig. Das ist eine Stärke, genauso wie das Bewusstsein der Spieler für Zusammenarbeit“, erzählte Zhang Wenjie vom Bayern-Fanclub in Peking, „das kann der chinesische Fußball von Deutschland lernen.“

Für Zhang Wenjie ist der Besuch des FC Bayern ein Heimspiel. Andere nahmen eine weite Anreise in Kauf, saßen bis zu 24 Stunden im Zug oder waren drei, vier Stunden mit dem Flugzeug aus fernen Provinzen in die Hauptstadt unterwegs. Gan Xingyu zum Beispiel, fuhr zwölf Stunden aus der Stadt Baotou im Zug nach Peking. Er ist Präsident des FCB-Fanclubs der Inneren Mongolei. „Wir werden die Mannschaft immer unterstützen“, betont er. Wie das aussieht, bekommen die Bayern jetzt hautnah zu spüren.

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