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'Es macht Spaß'

Erstes Bayern-Training in Peking

Es ist schon ein beeindruckender Bau, das Bird‘s Nest in Peking. Dort, wo 2008 die Olympischen Sommerspiele eröffnet wurden, absolvierte der FC Bayern am Freitagnachmittag (Ortszeit) sein erstes Training auf chinesischem Boden. 24 Spieler betraten unter dem Jubel der Fans den Rasen. Einzig der leicht angeschlagene Javi Martínez fehlte. „Wir freuen uns, hier zu sein“, sagte Pep Guardiola auf der Pressekonferenz, die unmittelbar vor der Einheit im Stadion stattfand.

„Es ist schön zu sehen, dass es überall auf der Welt Fans des FC Bayern gibt“, meinte Philipp Lahm, der sich vor allem vom Empfang am Flughafen der chinesischen Hauptstadt beeindruckt zeigte. „Ich habe selten so etwas erlebt. Unglaublich, was da los war.“ Auch am Mannschaftshotel des Rekordmeisters sei „die Hölle los“, so Lahm weiter. „Das macht auch Spaß. Genau deswegen machen wir ja diese Reise“, betonte der FCB-Kapitän, ehe er und seine Teamkollegen die erste Übungseinheit aufnahmen.

Bei angenehmen 23 Grad, aber hoher Luftfeuchtigkeit, ging es zunächst mal darum, die Müdigkeit der knapp neunstündigen Flugreise aus den Gliedern zu schütteln. Am Samstagabend kommt es dann an gleicher Stelle zum ersten Testspiel im Rahmen des Audi Football Summit gegen den spanischen Erstligisten FC Valencia. „Wir werden unser Bestes geben und versuchen, so gut wie möglich zu spielen gegen eine Champions-League-Mannschaft“, erklärte Guardiola, merkte aber an: „Wir befinden uns in der Vorbereitung.“

Und die ist ausgerichtet auf die in rund vier Wochen beginnende Saison und dem Titelkampf in drei Wettbewerben. In seinem dritten Jahr beim FC Bayern möchte der spanische Fußballlehrer „versuchen, die Spieler noch mehr zu pushen, um am Ende gegen die großen Teams der Welt gewinnen zu können. Wir versuchen, dieses Jahr wieder voll anzugreifen.“ Die achttägige Reise nach Fernost empfindet er dabei nicht als Nachteil: „Alle großen Mannschaften der Welt gehen in der Sommervorbereitung nach Asien oder Amerika.“

Für fcbayern.de in Peking: Nikolai Kube

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