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Erstes Training beim FCB

Ulreich: 'Reinhängen, pushen, weiterentwickeln'

Neue Schuhe, neue Bälle, neue Klamotten - und ein neues Gesicht: Sven Ulreich war der einzige Neuzugang, der beim Trainingsauftakt am Mittwoch seinen Einstand gab. „Es hat Spaß gemacht. Die Mannschaft hat mich hervorragend aufgenommen.“, berichtete der 26-Jährige ehemalige Stuttgarter von seinen ersten Eindrücken, „ich habe schon gesehen, dass das Niveau im Training hoch ist. Aber auch das ganze Drumherum... Es ist eine ganz andere Welt. Ich freue mich riesig auf die Aufgabe hier.“

Mut, Berechenbarkeit und Verlässlichkeit Ulreichs seien imponierend, betonte Matthias Sammer und bezeichnete die neue Nummer 23 des FC Bayern als „Idealtypus dessen, was wir uns vorgestellt haben“ auf der Position des Ersatztorwarts: „ein Spieler mit Bundesliga-Erfahrung, im mittleren Alter und mit Entwicklungspotenzial“. Der FCB-Sportvorstand weiter: „Er hat in Stuttgart ein Stahlbad durchgemacht, ist nervenstark, authentisch und hat sich immer wieder durchgesetzt.“

Dass beim FC Bayern im Tor Manuel Neuer die unumstrittene Nummer eins ist, ist Ulreich bewusst. Dennoch hat sich der gebürtige Schwabe, der in seiner Freizeit gerne Golf spielt und sich um seine beiden Hunde kümmert, nach 176 Bundesligaspielen für den Wechsel zum FC Bayern entschieden. „Ich bin Stuttgart dankbar für die 17 Jahre. Aber ich habe eine neue Herausforderung gesucht. Dann kam das Angebot vom FC Bayern - da darf man nicht nein sagen.“

'Wollte mit den Besten trainieren'

Und so trainierte Ulreich am Mittwoch erstmals mit Torwarttrainer Toni Tapalovic sowie seinen Torwartkollegen Tom Starke und Ivan Lucic an der Säbener Straße. Manuel Neuer befindet sich noch bis 11. Juli im Urlaub. „Ich denke, es ist der richtige Schritt für mich“, ist Ulreich überzeugt, „ich wollte mit den besten Spielern der Welt zusammentrainieren, gerade auch mit Manu. Er hat das Torwartspiel in den letzten Jahren geprägt. Da kann ich einiges mitnehmen. Ich möchte mit tagtäglich weiterentwickeln.“

Der 1,92-Meter-Mann versprach, sich im Training „voll reinzuhängen“, sich mit Neuer „gegenseitig zu pushen. Und wenn ich gebraucht werde, werde ich da sein.“ Er will auch als Ersatzkeeper seinen Teil dazu beitragen, dass es eine erfolgreiche Saison wird. Auf seinem Titelkonto ist auf jeden Fall noch Platz: Die deutsche A-Jugend-Meisterschaft 2005 ist dort bislang die einzige Trophäe.

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