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Matchwinner

Götze: 'Es gibt schlechtere Tage'

Als Letzter verließ der Matchwinner die Stätte des Sieges. „Wir haben drei Punkte geholt. Ich konnte der Mannschaft helfen. Ich konnte zwei Tore erzielen“, zählte Mario Götze kurz vor Mitternacht in den Katakomben des Frankfurter Stadions mit einem Lächeln auf dem Gesicht auf. „Es gibt schlechtere Tage.“

3:1 (2:1) gewannen die deutschen Fußball-Weltmeister gegen starke Polen (Spielbericht), erkämpften am Freitagabend die Tabellenführung in der EM-Qualifikation - und im Mittelpunkt stand beim wichtigsten Erfolg seit dem WM-Finale wie in Rio de Janeiro Götze. In der 19. Minute traf er zum 2:0, kurz vor Schluss zum entscheidenden 3:1 (84.). Einen dritten Treffer verhinderte der Pfosten (57.), einmal rettete der FCB-Profi zudem auf der eigenen Torlinie (45.+1).

„Er hat sich gut gelöst, war immer anspielbar, ist viel gelaufen. Er hat zwei Tore erzielt, die wichtig waren“, sagte Bundestrainer Joachim Löw und fasste zusammen: „Mario hat ein sehr gutes Spiel gezeigt.“ Götze selbst, der nun auf 16 Tore in 46 Länderspielen kommt, dachte aber vor allem an den Mannschaftserfolg: „Wichtig war einfach aufgrund der Tabellensituation, dass wir die drei Punkte geholt haben. Wir wollten unbedingt auf den ersten Platz.“

Torjäger Müller

Den Weg dazu ebnete neben Götze auch Thomas Müller, der in der 12. Spielminute das wichtige 1:0 erzielte und das 3:1 vorbereitete. Insgesamt war es bereits der sechste Treffer des Bayern-Angreifers in der laufenden EM-Qualifikation, sein insgesamt 28. in 64 Länderspielen. „Jetzt sind wir Tabellenführer, da wollten wir hin“, freute sich Müller über den Sieg, auch wenn er bemängelte: „Ich hätte mir gewünscht, dass wir etwas stabiler sind und nicht so viele Fehlpässe spielen.“

Daran kann das DFB-Team am kommenden Montag in Glasgow gegen den Tabellenvierten Schottland arbeiten. Für Müller ist der Gegner ein gutes Omen: Beim 2:1-Hinspielerfolg vor einem Jahr erzielte er beide deutsche Treffer.

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