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Neues Sportgelände mit NLZ

Hopfner: 'Hoffen, 2017 den Betrieb aufnehmen zu können'

Die Planungen für das neue Sportgelände mit Nachwuchsleistungszentrum des FC Bayern schreiten voran. Der FC Bayern München eV als Bauherr und Träger des Projektes hat die entsprechenden Anträge auf den Weg gebracht - gleichzeitig wurden auf dem Gelände bereits die notwendigen Vorarbeiten geleistet, um mit dem Bau beginnen zu können. Vereinspräsident Karl Hopfner gibt im Interview einen aktuellen Überblick über den Planungsstand und die mit dem Projekt verbundenen Ziele.

Das Interview mit Karl Hopfner

fcbayern.de: Herr Hopfner, in der Sommerpause gab es im junior team einige personelle Veränderungen im Trainer- und Führungsstab. Was können Sie denn Neues von der NLZ-Baustelle des eV im Münchner Norden berichten?
Karl Hopfner: „Auch wenn man noch nicht so viel erkennen kann - es tut sich Einiges beim Projekt Nachwuchsleistungszentrum an der Ingolstädter Straße. Der eV hat die Bauanträge eingereicht und wir wollen noch im Herbst mit dem Bau beginnen.“

fcbayern.de: Warum baut der FC Bayern ein neues Nachwuchsleistungszentrum?
Hopfner: „Der Anspruch des Clubs ist es, im internationalen Vergleich ganz oben mitzuspielen. Hierzu gehören natürlich auch die entsprechenden Rahmenbedingungen inklusive der passenden Infrastruktur im Nachwuchsbereich. Hier haben wir zugegebenermaßen ein wenig Nachholbedarf, den wir sukzessive, unter anderem mit dem Bau des neuen Nachwuchsleistungszentrums, angehen wollen.“

fcbayern.de: Wie groß ist die Fläche, auf der gebaut wird und was können Sie uns über die voraussichtliche Bauzeit verraten?
Hopfner: „Das Gelände umfasst 30 Hektar Grundstücksfläche, das ist ungefähr die vierfache Fläche unseres Vereinsgeländes an der Säbener Straße. Wir planen nach dem heutigen Stand mit einer Bauzeit von ca. zwei Jahren, hoffen also noch 2017 den Betrieb aufnehmen zu können.“

fcbayern.de: Wen und was alles wird das neue Sportgelände beheimaten?
Hopfner: „Die Planungen werden aktuell immer noch weiterentwickelt. Auf jeden Fall wird der komplette Jugendbereich in Zukunft an der Ingolstädter Straße beheimatet sein. Darüber hinaus wird auch eine Dreifachsporthalle für unsere weiteren Ballsportarten entstehen.“

fcbayern.de: Steht schon fest, was nach dem Umzug des junior teams mit den frei werdenden Flächen und Gebäuden an der Säbener Straße geschehen soll?
Hopfner: „Auch dies werden wir erst entscheiden, wenn alle Planungen abgeschlossen sind. Es werden auf jeden Fall Spielflächen für Juniorinnen- und Frauenfußball und eventuell auch für unsere Senioren frei.“

fcbayern.de: In Hoffenheim, in Salzburg und auch in Leipzig sind neue hochmoderne NLZ entstanden. Hat man sich beim FC Bayern dort Ideen für das eigene Vorhaben geholt?
Hopfner: „Natürlich ist der Blick über den Tellerrand wichtig und auch notwendig bei einem Projekt in dieser Größenordnung. Nichts desto trotz haben wir sehr genaue eigene Vorstellungen, die wir in diesem Projekt umsetzen werden.“

fcbayern.de: Wird das neue NLZ dazu beitragen, dass bald wieder mehr Eigengewächse in die eigene Profimannschaft aufrücken werden?
Hopfner: „Dies lässt sich heutzutage leider nicht auf dem Reißbrett planen und wäre auch zu einfach gedacht, da in der Entwicklung junger Fußballer so unwahrscheinlich viele Faktoren eine Rolle spielen. Wenn wir aber optimale Rahmenbedingungen für die Ausbildung unseres Nachwuchses schaffen, ist die Chance mit Sicherheit höher, dass eigene Nachwuchsspieler in die Profimannschaft aufrücken. Ich hoffe, dass in Zukunft wieder Spieler wie Philipp Lahm, Thomas Müller, Holger Badstuber oder David Alaba diesen Sprung schaffen werden.“

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