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Lob von Guardiola

Kimmich: 'Man ist ein bisschen aufgedreht'

Die Nächte sind kurz nach Champions-League-Spielen. „Ich bin um halb drei eingeschlafen“, berichtete Joshua Kimmich am Morgen nach der 5:0-Gala gegen Dinamo Zagreb im Gespräch mit fcbayern.de. Der Youngster stand in der Königsklasse erstmals von Beginn an auf dem Feld, spielte 90 Minuten durch – und musste nach dem Spiel „erst mal runterkommen“, wie er erzählte. „Man ist ein bisschen aufgedreht.“

Aufgedreht hatte der 20 Jahre junge Mittelfeldspieler auch auf dem Platz. Mit einer Passquote von knapp 97 Prozent glänzte Kimmich als zuverlässiger Ballverteiler. Nervosität vor seinem Startelf-Debüt in der Champions League? Fehlanzeige! „Ich war eher angespannt und voller Vorfreude“, so Kimmich, der nach Thiago und David Alaba die meisten Ballaktionen auf dem Platz hatte. „Dass ich gleich von Anfang an ran durfte, ist natürlich sehr schön für mich.“

Wie bei seinem Startelf-Debüt in Darmstadt hat Kimmich auch gegen Zagreb „sehr gut gespielt“, lobte Bayern-Trainer Pep Guardiola seinen Neuzugang, der sich über die Komplimente freute und gleichzeitig seinen Teamkollegen dankte. „Sie machen es mir leicht. Gerade wenn wir so viel Ballbesitz haben, das Spiel kontrollieren und so früh in Führung gehen, läuft alles einfacher.“

'Absolut alles, was ein Fußballer braucht'

Seine Chance hat Kimmich also genutzt – das machte auch Guardiola noch mal deutlich, der die Anlagen des Mittelfeldspielers hervorhob. „Er hat absolut alles, was ein Fußballer braucht: Er ist sehr intelligent und aggressiv mit dem Ball, zudem sehr kopfballstark. Er ist eine wahnsinnige Verpflichtung für den FC Bayern für die Zukunft.“ Guardiola ist sicher: „Joshua wird ein Nationalspieler, früher oder später.“

Kimmich selbst mag nicht allzu weit in die Ferne schauen. Er weiß: Es liegt noch viel Arbeit vor ihm. „Ich muss sehen, dass ich meine Spielzeiten bekomme“, so der 20-Jährige. Auf weitere Einsätze hofft Kimmich nämlich schon. Auf dem Rasen möchte er „alles geben, meine Leistung abrufen und der Mannschaft so gut wie möglich helfen.“ Genau wie gegen Zagreb.