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Auftakt gegen Piräus

Seitz: Youth League 'eine sehr wertvolle Erfahrung'

Ein besonderes Highlight steht für die U19-Junioren des FC Bayern in den Startlöchern. Am Mittwoch startet die UEFA Youth League. Zum dritten Mal ist der älteste Nachwuchs des Rekordmeisters dabei. Zum Auftakt geht es für die Mannschaft von Trainer Holger Seitz gegen Olympiakos Piräus. Der 40-Jährige freut sich auf die Aufgaben und den internationalen Vergleich. Wie für die Profis des FCB geht es auch für die U19 neben Piräus gegen Dinamo Zagreb und Arsenal London.

Zur neuen Spielzeit wurden einige Regeländerungen vorgenommen. So gibt es neben den acht Vorrundengruppen des „Champions-League-Wegs“, die Bayern spielen in Gruppe F, noch den so genannten „Meisterweg“. Hier treten die 32 Juniorenmeister der stärksten Nationen nach dem UEFA-Klubkoeffizienten an. In zwei KO-Runden werden acht Qualifikanten für eine Play-Off-Runde ausgespielt. In diesen Play-Offs treffen die Teams des „Meisterwegs“ dann auf die Zweiten der acht Vorrundengruppen des „Champions-League-Wegs“. Die jeweiligen Sieger qualifizieren sich für das Achtelfinale und treffen dort auf die Ersten der Vorrundengruppen.

Darüber hinaus dürfen in der neuen Saison neben den U19-Spielern auch drei Akteure des Jahrgangs 1996 im Kader der Youth League stehen. Beim FC Bayern werden das Gianluca Gaudino, Milos Pantovic und Yannick Günzel sein. Bei der Partie in Griechenland steht auch Fabian Benko im Kader, der in dieser Spielzeit bereits für die Amateure des FCB spielt.

Am Mittwoch um 12 Uhr Ortszeit (11 Uhr deutscher Zeit) beginnt das Abenteuer Youth League für die U19 der Münchner. Die Partie gegen Piräus wird am Olympiacos FC Training Centre ausgetragen. In der Vorsaison gelang den Griechen mit dem zweiten Platz in der Vorrunde der Sprung ins Achtelfinale. Dort scheiterte Olympiakos erst im Elfmeterschießen am späteren Finalisten Schachtar Donezk.

fcbayern.de sprach mit U19-Trainer Holger Seitz:

fcbayern.de: Hallo Herr Seitz, am Mittwoch startet die UEFA Youth League. Inwieweit freuen Sie sich auf diese Herausforderung?
Seitz: „Die Vorfreude ist natürlich groß. Es ist ein sehr interessanter Wettbewerb, der viele aufschlussreiche Erkenntnisse mit sich bringt. Infolgedessen wird es eine sehr wertvolle Erfahrung für unsere Jungs.“

fcbayern.de: Was macht die Besonderheit dieses Wettbewerbs aus?
Seitz: „Internationale Spiele haben grundsätzlich einen besonderen Reiz. Sich im Zuge der Youth League mit internationalen Topmannschaften messen zu können, ist für die individuelle Entwicklung unserer Spieler enorm hilfreich, unter anderem vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Spielweisen der Gegner.“

fcbayern.de: Hat die Youth League also auch einen großen Mehrwert für den individuellen Entwicklungsprozess?
Seitz: „Auf jeden Fall! Das macht den Wettbewerb so sinnvoll. Es ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal eines Spielers, dass er dann, wenn es drauf ankommt, seine Leistung abrufen kann. Wir Trainer unterstützen dabei und helfen den Spielern. Es geht darum, die richtigen Schlüsse aus den Spielen zu ziehen und individuelle Rückmeldungen zu geben, so dass sich der Spieler kontinuierlich weiterentwickelt.Der sportliche Erfolg ist dabei eine enorm wichtige Komponente und zugleich Bestätigung.“

fcbayern.de: Wie sieht die Zielsetzung für die Youth League aus?
Seitz: „Für uns zählt zunächst nur die Partie gegen Piräus. Wir wollen natürlich, wie auch in der Bundesliga, jedes Spiel erfolgreich gestalten und das Feld als Sieger verlassen. Ziel ist es, dass wir unsere Art und Weise Fußball zu spielen durchsetzen können, um so auch unserer Spielphilosophie treu zu bleiben. Die Basis hierfür bildet die Motivation und Leidenschaft, jedes Spiel gewinnen zu wollen.“

fcbayern.de: Was erwarten Sie von der Auftaktpartie?
Seitz: „Piräus hat eine sehr spielstarke aber auch körperlich robust agierende Mannschaft. Für uns ist es wichtig, dass wir uns der Aufgabe mit dem notwendigen Selbstvertrauen stellen. Wir werden versuchen, unser Spiel durchzusetzen. Uns sind die Stärken von Piräus bekannt, allerdings wollen wir uns auf unsere eigenen konzentrieren.“

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