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Auch Thiago siegt

Alaba nach EM-Quali: 'Unbeschreiblich'

Ein Land steht Kopf. Erstmals seit der WM 1998 qualfizierte sich die österreichische Fußball-Nationalmannschaft wieder aus eigener Kraft für ein großes Turnier. Obwohl das bereits seit einigen Wochen feststand, kannte der Jubel nach dem letzten EM-Quali-Heimspiel gegen Liechtenstein am Montagabend in Wien keine Grenzen. „Einfach unbeschreiblich“, frohlockte David Alaba, „das ist etwas ganz Besonderes. Nicht nur für mich, sondern für das gesamte Land. Diesen Moment müssen wir genießen.“

10 Spiele. 9 Siege, 1 Unentschieden. Die Bilanz des ÖFB-Teams in einer Gruppe mit Russland und Schweden liest sich beeindruckend. Zum Abschluss gab es vor knapp 50.000 Zuschauern im Ernst-Happel-Stadion einen 3:0-Sieg gegen den Tabellenvorletzten Liechtenstein. Alaba stand in der Startelf, wurde aber nach 64 Minuten ausgewechselt und konnte so zumindest ein paar Kräfte für das kommende Bundesliga-Spiel der Bayern in Bremen  sparen.

In Thiago war am Montagabend ein zweiter Akteur des FC Bayern mit seiner Nationalmannschaft im Einsatz - beim 1:0-Sieg der Spanier in Kiew gegen die Ukraine. Der 24-Jährige, der erstmals nach 19 Monaten wieder im Aufgebot der Seleccion stand, spielte 90 Minuten durch und zeigte eine gute Leistung. Den entscheidenden Treffer durch Villarreals Außenverteidiger Mario Gaspar (22.) bereitete Thiago mustergültig vor. Spanien qualifizierte sich mit 27 Punkten aus 10 Spielen souverän als Tabellenerster für die Europameisterschaft.

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