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Bilanz, Historie, Schiri

Wolfsburg zum Dritten - die Fakten zum Pokalduell

Titelverteidiger gegen Rekordpokalsieger, Vizemeister gegen Meister, Wolfsburg gegen Bayern - hochkarätiger könnte das Duell an diesem Dienstagabend (20:30 Uhr, live im Ticker und im FCB.tv-Webradio) in der zweiten DFB-Pokalrunde nicht sein. Beide Klubs erreichten in den letzten drei Saisons immer mindestens das Halbfinale. Zur Einstimmung auf das Spiel hat fcbayern.de noch weitere interessante Fakten gefunden.

Zum Dritten
Schon zum dritten Mal in der laufenden Saison trifft der FC Bayern auf Wolfsburg. In der Liga gab es zuletzt einen 5:1-Sieg, davor im Supercup ein 5:6 nach Elfmeterschießen. Zum dritten Mal in diesem Kalenderjahr muss der FCB zudem auswärts in Wolfsburg ran. Zur unglücklichen Niederlage im Supercup gesellt sich dabei noch ein 1:4 in der Bundesliga.

Weiße Pokal-Weste
Zum fünften Mal bekommt es der FC Bayern im DFB-Pokal mit Wolfsburg zu tun. In den bisherigen vier Duellen setzten sich immer die Münchner durch, zuletzt im Halbfinale 2012/13 (6:1).

31 aus 42
Nur zwei der letzten elf Pflichtspiele gegen die Wölfe hat der FC Bayern verloren. Insgesamt gewann der FCB von 42 Duellen mit Wolfsburg 31. Dazu gab es 7 Remis und nur 4 Niederlagen bei 97:39 Toren.

Unvergesslich
Beim letzten Duell mit den Wölfen verewigte sich Robert Lewandowski in den Geschichtsbüchern. Dem FCB-Torjäger gelangen beim 5:1-Sieg der Bayern der schnellste Dreier-, Vierer- und Fünferpack in der Bundesliga-Geschichte.

Es war einmal in Magdeburg
In der Geschichte des DFB-Pokals (ab 1952) war für den FC Bayern fünf Mal in der zweiten Runde Endstation. Zuletzt vor 15 Jahren (2000/01). Damals, am 1. November 2000, scheiterte der spätere Champions-League-Sieger aus München am Oberligisten FC Magdeburg nach Elfmeterschießen mit 2:5 (1:1, 1:1, 0:0).

Ein besonderer Pokalabend
Nur einmal (am 23. September 1997) musste der FC Bayern im DFB-Pokal bislang auswärts in Wolfsburg antreten, auch damals in der zweiten Runde. Es war überhaupt das erste Pokalduell und das insgesamt zweite Pflichtspielduell gegen die Wölfe, die damals ihre erste Bundesliga-Saison spielten. Es sollte ein Krimi werden.

Vor 15.500 Zuschauern im VfL-Stadion am Elsterweg führten die Gastgeber nach Toren von Claudio Reyna (7./Handelfmeter) und Marijan Kovacevic (44.) mit 2:0. Dann legten die Bayern los. Giovane Elber (45.), Alexander Zickler (77.) und Michael Tarnat (85.) drehten die Partie und kurz vor Schluss sprach alles für die Münchner. Doch zwei Minuten vor dem Abpfiff traf Roy Präger (88.) zum 3:3-Ausgleich.

In der Verlängerung änderte sich am Ergebnis nichts mehr, so dass die Entscheidung im Elfmeterschießen fiel. Und da hatten die Bayern die besseren Nerven. Nur Thomas Strunz scheiterte für das Team von Trainer Giovanni Trapattoni vom Punkt, für Wolfsburg vergaben Reyna und Präger. Am Ende zog der FCB durch ein 7:6 n.E. (3:3, 3:3, 1:2) in die nächste Runde ein und holte am Saisonende auch den DFB-Pokal.

An der Pfeife
Knut Kircher wird die Partie in Wolfsburg pfeifen. Der 46 Jahre alte Entwicklungsingenieur aus Rottenburg pfeift zum 48. Mal ein Spiel des FC Bayern, zum siebten Mal im DFB-Pokal. Dabei setzte sich bislang immer der Rekordpokalsieger durch. Auch beim letzten Pokalspiel gegen Wolfsburg (6:1) war Kircher im Einsatz. Diesmal assistieren ihm Thorsten Schiffner und Arno Blos an den Außenlinien. Vierter Offizieller ist Guido Winkmann.

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