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CEC-Delegation in der Allianz Arena

'Eine große Ehre!' Hoher Besuch aus China

Prominenter Besuch beim FC Bayern! Am Donnerstagabend kam eine Delegation des Chinese Entrepreneur Club (CEC) - ein exklusiver Zusammenschluss der Elite von Chinas Privat-Unternehmern - in der Allianz Arena mit Vertretern des deutschen Rekordmeisters zusammen.

„Für uns ist es eine große Ehre, Sie bei uns begrüßen zu dürfen“, sagte Jörg Wacker, Vorstand für Internationalisierung und Strategie beim FC Bayern, in seiner Eröffnungsrede. Kurz zuvor waren die asiatischen Wirtschaftsführer, die mit ihren Unternehmen jährlich den stattlichen Umsatz von über 300 Mrd. Euro erzielen, in der FC Bayern Erlebniswelt empfangen worden. „Wir waren sehr gespannt auf diesen Besuch“, freute sich Frank Wu, Vorstandsmitglied des CEC. „Wir haben einiges gesehen und konnten spüren, welche Kultur in diesem großartigen Verein gelebt wird.“

„Die Mitglieder des CEC sind herausragende Persönlichkeiten von herausragenden Unternehmen, die über drei Prozent des chinesischen Bruttosozialprodukts erwirtschaften“, gab Wacker das Lob zurück. „Dagegen sind wir als Fußballklub ein kleines mittelständisches Unternehmen. Aber man muss wissen: Umsatz und Profit stehen für uns nur an zweiter Stelle“, so Wacker. „Wichtiger ist uns, was auf dem Platz passiert. Wir haben jedes Jahr vor allem ein Ziel: sportlichen Erfolg.“

'Da kriegen Sie Gänsehaut'

Eine Erfolgsstory war auch die China-Reise des FC Bayern im vergangenen Sommer, wie Wacker noch mal betonte. „Ich werde unser Spiel im Bird's Nest von Peking gegen den FC Valencia nie vergessen“, schwärmte der Vorstand des FC Bayern, „das Stadion war komplett rot, die Fans haben unsere Vereinslieder gesungen. Da kriegen Sie Gänsehaut!“ Die Entscheidung, bald in Shanghai ein Büro zu eröffnen, wie Wacker ankündigte, habe nicht nur marketingtechnische Gründe: „Es geht nicht nur darum, Geld zu verdienen. Wir wollen mit unseren chinesischen Fans in Kontakt treten. Das sind wir ihnen schuldig.“

Profitieren soll auch der chinesische Fußball vom Engagement der Münchner im Reich der Mitte, hofft Wu. „Mein Unternehmen hat selbst einen Verein. Wir wollen das Niveau von Chinas Fußball anheben und uns den FC Bayern zum Vorbild nehmen“, so der CEC-Vorstand, der sich zusammen mit seinen Landsleuten riesig freute, als jeder in der FCB-Kabine ein Bayern-Trikot überreicht bekam.

„Wenn wir Sie bei der Entwicklug des Fußballs unterstützen können, sind wir sehr, sehr offen dafür“, betonte Wacker. Wie die Hilfe konkret aussehen und wie umgekehrt der FC Bayern in China noch populärer werden könnte, besprachen Chinesen und Bayern beim gemeinsamen Essen, bei dem der Abend gemütlich ausklang.

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