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Capt’n im Interview

Lahm: '...darauf sind wir vorbereitet'

London war in den letzten Jahren immer eine Reise wert für den FC Bayern. Zum dritten Mal in den letzten vier Jahren tritt der deutsche Rekordmeister am Dienstagabend (20:45 Uhr) beim FC Arsenal an. Während der Reise in die englische Hauptstadt sprach fcbayern.de mit Mannschaftskapitän Philipp Lahm über die anstehende Partie, den Gegner und Erinnerungen an London.

Das Interview mit Philipp Lahm:

fcbayern.de: Philipp, der FC Bayern gastiert mal wieder in London. Da werden Erinnerungen wach...
Lahm: „Klar, der Champions-League-Sieg 2013. Aber ich erinnere mich auch an viele erfolgreiche Spiele gegen Arsenal in den letzten Jahren. Ich glaube, insgesamt verbinden wir alle viel Positives mit London. Darauf können wir uns am Dienstag aber nicht ausruhen.“

fcbayern.de: Arsenal hat die ersten beiden Gruppenspiele verloren, steht aber in der Premier League auf Rang zwei. Wie schätzt du sie ein?
Lahm: „Das ist eine gute Mannschaft mit guten Einzelspielern. In der Liga zeigen sie, was sie draufhaben. In der Champions League stehen sie dagegen enorm unter Druck. Sie müssen gegen uns punkten. Darauf sind wir vorbereitet.“

fcbayern.de: Ist Arsenal vielleicht sogar noch gefährlicher, weil sie unter Druck stehen?
Lahm: „Arsenal ist immer gefährlich, weil sie einfach Qualität und sehr gute, dynamische Spieler in den eigenen Reihen haben. Das ist auch eine Mannschaft, die - wie wir - gerne den Ball hat.“

fcbayern.de: Was bedeutet das für euer Spiel?
Lahm: „Man tut ihnen mit Sicherheit weh, wenn man selbst in Ballbesitz bleibt. Dann können sie ihre Stärken nicht so ausspielen. Aber wir müssen auf uns schauen, unser Spiel machen, wie wir es gewohnt sind: mit Ballbesitz, konzentriert, aggressiv und gut in der Defensive. Dann wird es für jeden Gegner schwierig.“

fcbayern.de: Bei Arsenal spielen mit Mesut Özil und Per Mertesacker zwei Spieler, die du gut von der Nationalmannschaft kennst. Hattest du schon Kontakt mit ihnen?
Lahm: „Noch nicht. Aber ich freue mich auf die ehemaligen Kollegen, weil wir viel miteinander erlebt haben, darunter der absolute Höhepunkt Weltmeisterschaft 2014. Auf dem Platz ist das aber egal. Wir fahren überall hin, um zu gewinnen. Auch am Dienstag.“

Das Interview führte: Nikolaus Heindl.

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