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Comeback mit Tor

Robben: 'Ich bin wieder da'

So wie er als Erster aus dem Mannschaftsbus stürmte. So wie er beim Aufwärmen nicht genug vom Ball bekommen konnte. So wie er beim Einlaufen vom Publikum begrüßt wurde. So voller Vorfreude. So konnte es nur der Nachmittag des Arjen Robben werden. Und so kam es auch.

„Ich war glücklich, dass ich wieder auf den Platz konnte. Sogar von Anfang an, das war eine kleine Überraschung“, sagte der Holländer, der nach sieben Wochen Verletzungspause (Adduktoren) beim 4:0 (2:0) gegen den 1. FC Köln ein glanzvolles Comeback feierte. In der 35. Minute erzielte er das wichtige 1:0, weitere Robben-Tore verhinderte Kölns Bester, Torwart Timo Horn (7., 58.). Als der 31-Jährige in der 65. Minute ausgewechselt wurde, erhoben sich die Zuschauer von ihren Plätzen.

„Das ist eine schöne Belohnung für die harte Arbeit“, freute sich Robben, der nun 75 Bundesligatore für den FC Bayern auf dem Konto hat (wie Mario Gomez). „Es war nicht einfach, zuschauen zu müssen und wieder zurückzukommen. Aber ich habe es wieder geschafft. Ich bin wieder da“, sagte Robben mit einem breiten Lachen. „Und jetzt geht es hoffentlich weiter.“ Schon am Vortag hatte er in den FCB.tv News angekündigt, dass die Saison für ihn eigentlich jetzt erst richtig losgehe.

Guardiolas höchste Töne

Die Freude war nach dem Schlusspfiff am Samstag auch bei Pep Guardiola groß. „Er hat diese Nase fürs Toreschießen, Mentalität, Professionalität und Charisma. Und natürlich diese Wahnsinns-Qualität im Eins-gegen-Eins. Wir brauchen das“, lobte der FCB-Chefcoach seine Nummer 10 in höchsten Tönen. Man dürfe aber auch nicht vergessen: „Er war in den letzten drei Monaten der vergangenen Saison verletzt. Diese Saison hat er erst sein viertes Spiel gemacht. Er braucht mehr Zeit.“

Am Samstagabend  hatten Robben aber erst einmal allen Grund zu feiern. Mit der ganzen Familie. Denn pünktlich zum Comeback hatte er Besuch aus seiner Heimat: Sein Schwager aus Groningen war in der Allianz Arena, „mit seiner Fußballmannschaft“, erzählte Robben und freute sich: „Es war schön, dass sie hier waren. Und natürlich meine Familie auch. Das sind Leute, die mich immer unterstützen, auch in schwierigen Phasen. Es ist dann auch schön, wenn sie dabei sind, wenn es so funktioniert wie heute.“

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