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'Müssen es genießen'

Olympiakos will auch in München überraschen

Seit über zwei Wochen (16 Tage) hat Olympiakos Piräus kein Spiel mehr bestritten, da das Stadtderby gegen Panathinaikos wegen Ausschreitungen kurzfristig abgesagt worden war. Ein Vorteil für Griechen, weil sie heute Abend gegen den FC Bayern ausgeruht antreten? Oder ein Nachteil, weil sie aus dem Rhythmus gekommen sind? „Ich weiß es nicht, wir werden es sehen“, meinte Coach Marco Silva auf der Pressekonferenz am Montagabend in der Allianz Arena, „wir sind auf alle Fälle sehr gut vorbereitet und freuen uns auf das Spiel bei einem der besten Klubs der Welt.“

Der Respekt vor den Bayern ist riesig. „Viele Teams, größere als wir es sind, mussten in diesem Stadion schon sehr leiden“, erinnerte sich der Olympiakos-Trainer. Bayern sei stärker als Arsenal, wo die Griechen Ende September überraschend mit 3:2 gewonnen hatten. „Sie waren für mich von Anfang an der Topfavorit in dieser Gruppe. Für uns ist es eine Ehre, hier zu spielen. Wir müssen es genießen.“

In griechischer Liga ohne Punktverlust

Realismus? Oder Understatement? Einlullen sollten sich die Bayern aber keinesfalls lassen, denn: Olympiakos ist Tabellenführer in Griechenland - mit zehn Siegen in zehn Spielen. Zudem gewann Piräus beide Auswärtsspiele in dieser Champions-League-Saison und liegt mit den Bayern gleichauf in der Gruppe F. Vorsicht ist geboten! „Wir werden versuchen, auch hier in München etwas mitzunehmen“, kündigte Silva an.

Ein Punkt würde Olympiakos reichen, um das Achtelfinale perfekt zu machen. Bei einer Niederlage in München käme es in zwei Wochen gegen Arsenal zu einem Endspiel ums Weiterkommen - vorausgesetzt die Engländer schlagen Zagreb. Dieses K.o.-Spiel wollen die Griechen aber unbedingt vermeiden. Dafür müsse man gegen die Bayern „ans Limit gehen“, weiß Coach Silva. Übrigens: Das 3:0 des FCB im Hinspiel in Athen war die einzige Niederlage, die Olympiakos in den letzten 23 Pflichtspielen hinnehmen musste.

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