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Regionalligaderby

Amateure müssen im Derby 'von Beginn an hellwach sein'

Es ist das stets brisante Duell zwischen Rot und Blau. Für die Amateure des FC Bayern geht es am Sonntag um 14 Uhr im Münchner Stadtderby gegen die zweite Mannschaft des TSV 1860 München. Das Team von Trainer Heiko Vogel will den Anschluss an die Tabellenspitze herstellen. Nach dem spielfreien vergangenen Wochenende peilen die Bayern wieder einen Sieg an.

Lediglich eins der letzten sechs Spiele konnten die Amateure für sich entscheiden. Dadurch ist der FCB auf den fünften Tabellenplatz der Regionalliga Bayern abgerutscht. Doch auch die Konkurrenz patzte: Der Rückstand der Münchner auf den Spitzenreiter, SSV Jahn Regensburg, beträgt bei zwei Nachholspielen sechs Zähler.

Vogel: 'Derby hat immer seinen eigenen Charakter'

Mit dem Derby gegen die Reserve des TSV 1860 steht nun eines der absoluten Saisonhighlights auf dem Programm. Die kleinen Löwen sind mit 21 Punkten aus 19 Partien aktuell Tabellendreizehnter. Zuletzt gab es für die Mannschaft von Trainer Daniel Bierofka zwei Niederlagen gegen Wacker Burghausen (0:4) und den SV Schalding-Heining (1:2).

„Ein Derby hat immer seine eigene Brisanz und seinen eigenen Charakter“, weiß FCB-Coach Vogel, der sich besonders auf „eine tolle Kulisse“ freut. „Es geht darum, von Beginn an hellwach zu sein, offensiv unsere Qualitäten auf den Platz zu bringen und defensiv dagegenzuhalten“, gibt der 39-Jährige die Marschroute vor. Im Hinspiel trennten sich die beiden Rivalen unentschieden 0:0. Die Bayern mussten dabei nach einem Platzverweis gegen Verteidiger Felix Pohl über 45 Minuten in Unterzahl spielen.

Verzichten muss der FCB im Derby auf Nicolas Feldhahn (Knieprobleme), Steeven Ribéry (Bänderriss), Phillipp Steinhart (muskuläre Probleme) und Patrick Puchegger (Kreuzbandriss). Fraglich sind die Einsätze von Riccardo Basta (nach Muskelfaserriss) und Felix Pohl (Prellung). Mit Marco Friedl steht ein Spieler der U19 im Kader. „Sicherlich haben wir derzeit einige Verletzungsprobleme, werden aber eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken können“, meint Vogel.

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