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Vor CL-Debüt

Ulreich: 'Davon träumt jeder Fußballer'

176 Mal hat Sven Ulreich schon in der Bundesliga gespielt, 17 Mal in der Europa League, in der Champions League steht aber noch die Null - das wird sich am (heutigen) Mittwochabend ändern. Denn beim Auswärtsspiel des FC Bayern gegen Dinamo Zagreb steht der 27-Jährige vor seinem Königsklassen-Debüt.

„Es ist nicht einfach, zweiter Torhüter zu sein. Vor allem nicht hinter Manuel Neuer. Ich freue mich, dass ich ihm Minuten geben und er sein Niveau zeigen kann“, sagte Pep Guardiola, der Neuer gar nicht erst mit nach Zagreb genommen hat. „Manu hat alle Spiele gespielt, nicht nur mit Bayern, sondern auch mit Nationalmannschaft. Ich will Sven sehen und Manu eine kleine Pause geben“, erklärte der Bayern-Trainer.

Auf der Reise nach Kroatien unterhielt sich Ulreich mit fcbayern.de über seine Vorfreude, das Vertrauen des Trainers und die Partie im Maksimir-Stadion.

Das Interview mit Sven Ulreich:

fcbayern.de: Sven, du stehst vor deinem Champions-League-Debüt. Wie sehr kribbelt es schon?
Ulreich: „Meine Vorfreude ist groß. Ich habe ja schon einige Spiele in der Europa League gemacht, aber Champions League ist nochmal eine andere Hausnummer. Das ist der beste internationale Wettbewerb, den es gibt im Klub-Fußball. Jeder Fußballer träumt davon, Champions League zu spielen.“

fcbayern.de: Wann hast du erfahren, dass du zum Einsatz kommen wirst?
Ulreich: „Letzte Woche hat mir der Trainer gesagt, dass ich in Zagreb wahrscheinlich spielen werde. Ich habe mich sehr gefreut, dass er mir sein Vertrauen schenkt und ich nach ein paar Monaten mal wieder spielen darf.“

fcbayern.de: Für die Tabelle ist der Ausgang des Spiels bedeutungslos. Was für eine Partie erwartest du?
Ulreich: „Es wird keine leichte Aufgabe. Zagreb hat nichts zu verlieren und wird vor eigenem Publikum Vollgas geben. Aber wir wollen die drei Punkte nochmal mitnehmen.“

fcbayern.de: Und die Null muss stehen...
Ulreich: „Das wäre für mich persönlich natürlich schön beim Champions-League-Debüt. Ich hoffe, dass ich ein gutes Spiel mache. Aber der Mannschaftserfolg steht über allem.“

Das Interview führte: Nikolaus Heindl.

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