präsentiert von
Menü
Turbo-Comeback

Ribéry: 'Ich bin zurück'

„Ribéry! Ribéry!“ Die Fans feierten schon, als er sich am Spielfeldrand aufwärmte. Eine Viertelstunde später war es soweit. Neun Monate nach seinem letzten Spiel kehrte Franck Ribéry auf den Rasen zurück. „Es fühlt sich gut an, eingewechselt zu werden, wenn du so lange verletzt warst. Es war schön, wieder auf dem Platz zu sein“, berichtete der 32-Jährige später von seinem ersten Einsatz nach 269 Tagen Verletzungspause. „Ich bin zurück. Das ist gut.“

Doch Ribéry war natürlich nicht einfach nur zurück. Ribéry war gleich wieder mittendrin. Nur sechs Minuten nach seiner Einwechslung erzielte der Franzose - nach toller Kombination mit Thomas Müller und Arturo Vidal - den einzigen Bayern-Treffer bei der 1:3-Niederlage in Mönchengladbach. „Dass er ein Tor macht, ist natürlich die Krönung“, sagte Matthias Sammer.

23 Ballkontakte, 15 Pässe, 2 Flanken, 2 Schüsse, 1 Tor - keine schlechte Ausbeute für 15 Spielminuten. „Er hat einen sehr, sehr guten Einstand gehabt. Wir sind alle froh, dass er wieder zurück ist“, freute sich Philipp Lahm. Auch Pep Guardiola war „zufrieden für Franck. Das war vor allem wichtig für ihn. Neun Monate sind eine lange Periode. Er hat gleich wieder mit seiner Aggressivität gespielt.“

'Dem Fuß geht's gut'

Seit Mitte März hatte Ribéry eine hartnäckige Sprunggelenksverletzung zum Zusehen gezwungen. Im Juni/Juli musste der rechte Knöchel noch mit einem Gips ruhiggestellt werden. Doch jetzt ging es ganz schnell. Vergangenen Mittwoch trainierte der Flügelflitzer erstmals wieder mit der Mannschaft, am Freitag reiste er mit nach Gladbach, am Samstag spielt er. „Ich habe nicht gedacht, dass es so schnell geht“, war selbst Ribéry überrascht von sein Turbo-Comeback.

„Dem Fuß geht’s gut. Die Mediziner haben ihr Okay gegeben. Er war bereit“, erzählte Sammer. „Der Trainer hat gefragt, ob ich mit nach Gladbach komme, weil ich gut trainiert habe. Ich habe gesagt: Natürlich, ich bin da“, berichtete Ribéry, der aber weiß: „Ich brauche noch Zeit, Rhythmus, gutes Training.“ Daran will er in den verbleibenden Wochen bis zum Weihnachtsurlaub noch arbeiten - und dann in der Rückrundenvorbereitung wieder voll angreifen.

Weitere Inhalte