präsentiert von
Menü
Strampeln fürs Comeback

Götze: 'Möchte bei Bayern ein Gesicht werden'

Samstag in Doha. Pep Guardiola hat seiner Mannschaft frei gegeben. Während der eine oder andere mal ausschläft und gemütlich frühstückt, tritt Mario Götze schon wieder in die Pedale. Schweiß läuft ihm über die Stirn. Nein, nein, auch er habe „einen Regenerationstag“, erzählt er. Denn: „In den letzten Tagen war die Intensität hoch.“ Doch der Eindruck täuscht nicht: Mario Götze strampelt, macht und tut. Alles, um so schnell wie möglich wieder auf dem Platz zu stehen.

„Mein oberstes Ziel ist jetzt, dass ich fit werde und wieder spielen kann“, betont der 23-Jährige. Nach gutem Saisonstart (10 Einsätze, 4 Tore, 2 Vorlagen) erlitt er Anfang Oktober im EM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft in Irland einen Sehnenausriss im Adduktorenbereich. Seitdem muss er pausieren. „Im Nachhinein ist es krass. Es sah harmlos aus“, erzählt Götze, „ich hatte sogar Glück, dass ich nicht operiert werden musste.“

Doch das ist abgehakt. „Im Leistungssport kann man nicht alles verhindern. Da passieren manchmal Dinge, die man nicht beeinflussen kann“, sagt er. Sein Blick geht nach vorne. „Ich kann so gut wie alles machen. Nur nichts mit dem Ball und nicht sprinten. Da muss ich mich leider doch ein bisschen gedulden“, erzählt er. Ende des Monats hofft er, ins Mannschaftstraining einsteigen zu können. „Das ist der Plan.“

Und dann will der Weltmeister dort weitermachen, wo er im Oktober aufhören musste. „Ich will mit meinen Leistungen zum Erfolg der Mannschaft beitragen und Verantwortung übernehmen. Ich möchte beim FC Bayern ein Gesicht werden“, betont er. Es gebe „viele Titel“ zu gewinnen. „Vor uns liegt ein schweres Halbjahr, aber wir haben die perfekte Ausgangsposition. Ich bin guter Dinge.“

Für fcbayern.de in Doha: Niko Heindl und Carsten Zimmermann

Weitere Inhalte