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Thiago & Costa im Talk

'Haben die Maschine wieder ins Rollen gebracht'

Am Dienstag konnten die Profis des FC Bayern nochmal durchschnaufen, am Mittwoch war es dann aber auch schon vorbei mit der Ruhe. Nach einem trainingsfreien Tag hat der Rekordmeister mit Volldampf die Vorbereitung auf die anstehenden Englischen Wochen aufgenommen. Fünf Spiele erwarten den FCB innerhalb von 15 Tagen, darunter die drei schweren Auswärtspartien in Turin, Wolfsburg und Dortmund.

Doch ehe es für die Münchner im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim italienischen Topklub Juventus zur Sache geht, gilt die Konzentration dem nächsten Spiel gegen Darmstadt 98 am kommenden Samstag in der heimischen Allianz Arena. „Wir denken noch nicht an Juve. Wir gehen Schritt für Schritt! Erst Darmstadt, dann Juventus“, stellte Douglas Costa am Mittwoch nach einer schweißtreibenden Trainingseinheit klar.

Dem pflichtete auch sein Mannschaftskollege Thiago bei. Zu „null Prozent“ denke er derzeit an die Alte Dame, „ich konzentriere mich zu 100 Prozent auf Darmstadt. Danach auf Juventus“, bekräftigte der Edeltechniker. Ein Sieg am Samstag gegen den Aufsteiger aus Hessen würde dem zuletzt immer besser in Form kommenden Spitzenreiter zusätzlichen Rückenwind für die anspruchsvolle Aufgabe in Turin geben.

'Den Menschen eine Freude bereiten'

„Einerseits ist es gut, eine Pause zu haben, andererseits aber schwierig, wieder in den Rhythmus zu kommen. Aber: Wir haben die Maschine wieder ins Rollen gebracht“, zog Thiago ein Zwischenfazit nach den ersten Spielen nach der Winterpause. Auch Costa habe nach einer verletzungsbedingten Pause und dem anschließenden Weihnachtsurlaub „Zeit gebraucht, um wieder in Form zu kommen“. Doch der Brasilianer ist sicher: „Ich werde mich von Spiel zu Spiel steigern!“

Ein Douglas Costa in der Form der Hinrunde würde dem FCB in den entscheidenden Wochen sicher nicht schaden, das weiß auch Thiago. „Ich kannte Douglas schon, als er noch bei Gremio und danach in Donezk war. Aber als er dann zu uns kam, hat er mich noch mal überrascht. Seine Geschwindigkeit, seine Technik – er ist ein großartiger Typ“, sagte der 24-Jährige über den pfeilschneller Außenstürmer, der aber auch immer wieder im Zentrum eingesetzt wurde.

„Ich bin nicht auf eine Position festgelegt, mir ist egal, wo ich eingesetzt werde. Hauptsache ich spiele“, meinte Costa, der sich auf die wegweisenden Wochen freut. Dabei will der 25-Jährige nicht nur erfolgreichen, sondern auch schönen Fußball zeigen. „Fußball ist dazu da, um den Menschen eine Freude zu bereiten“, meinte Costa. Möglichst viele Siege und am Ende Titel würde die Bayern-Fans am meisten erfreuen.

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