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'Wir sind eine Gruppe!'

Topfitter Ribéry lobt den Teamgeist

So locker wie in diesen Tagen war Franck Ribéry in den vergangenen Monaten eher selten – zu sehr hatte die elfmonatige Verletzungspause am Franzosen genagt. Vorbei! Und so scherzte Ribéry am Donnerstag mit den Journalisten, nahm sich ausgiebig Zeit und sprach über den Saisonendspurt, in dem der Flügelflitzer eine entscheidende Rolle spielen will.

„Ich bin wieder glücklich“, strahlte der Franzose im Pressegespräch, „viele dachten, ich komme nicht zurück. Aber ich habe in meinem Leben schon viel gekämpft.“ Sein Motto während der langen, langen Rehabilitation: „Kopf hoch und zurückkommen.“ Das hat geklappt: Seit seinem Comeback im Februar gegen Darmstadt (3:1) hat der Franzose „einige Spiele gemacht; das war wichtig für meinen Rhythmus. Ich fühle mich wichtig für die Mannschaft.“

Der FC Bayern kann einen topfitten Ribéry bestens gebrauchen; mit dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt am Samstag (15:30 Uhr) starten die Münchner in wichtige englische Wochen. Die Länderspielpause kam dem 32-Jährigen zwar gelegen, weil „jeder Spieler noch mehr für sich selbst tun konnte“. Gleichwohl fiebert Ribéry der heißen Phase entgegen: „Das ist eine sehr wichtige Zeit für uns.“

'Dürfen keine Fehler machen'

Dass der Franzose mit Landsmann Kingsley Coman und Douglas Costa seit Saisonbeginn weitere starke Flügelspieler um sich hat, findet Ribéry gut. Konkurrenzkampf? Kein Problem! „Wenn du für einen großen Klub spielst, brauchst du alle Spieler. Wir sind eine Gruppe! Jeder trägt seinen Teil bei.“ Der Publikumsliebling erinnerte an die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte: „2013 haben nicht Robben oder Ribéry das Triple gewonnen. Das waren wir alle zusammen!“

Mannschaftliche Geschlossenheit wird der FC Bayern auch gegen Eintracht Frankfurt brauchen. „Jedes Spiel ist wichtig“, weiß Ribéry, „wir sind noch nicht Meister, Dortmund ist stark. Deswegen dürfen wir keine Fehler machen.“ Mit einem Erfolg gegen den Tabellenvorletzten könnten die Münchner einen großen Stein ins Rollen bringen, wie der Franzose betont: „Wir müssen gewinnen, um Selbstvertrauen aufzubauen – auch für Dienstag.“ Dann kommt Benfica Lissabon in die Allianz Arena.

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