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Die Ente des Tages

Über den FC Bayern wird täglich berichtet. Es wird gesendet und gedruckt, getwittert und gepostet. Mit digitaler Technik werden die News in rasender Geschwindigkeit verbreitet. Doch manchmal fliegt auch eine Ente vorbei. Manchmal entspricht das eine oder andere einfach nicht den Fakten.

Deshalb wollen wir an dieser Stelle gelegentlich die „Ente des Tages“ würdigen und damit dazu beitragen, dass unsere Fans korrekt informiert werden.

Interessant fanden wir den Vorschlag von Jochen Coenen, dem Stellvertretenden Chefredakteur der „Sport-Bild“. Er schrieb:

„Aber warum denken die Fußball-Bosse nicht mal in die andere Richtung und begrenzen die Ausgaben. Zwei Beispiele: Weltweit darf kein Klub mehr als 50 Millionen Euro pro Jahr für Transfers ausgeben (wie Tabellenführer Leicester in der Premier League in dieser Saison). Weltweit gibt es eine einheitliche Gehaltsobergrenze für den Kader eines Vereins, die nicht überschritten werden darf. Wenn sich die Fußballverbände und ihre Vereine weltweit darauf einigen könnten, wäre das ein großer Sieg für den Fußball.“

Wahrscheinlich gut gemeint, Herr Coenen, aber wir empfehlen einen Besuch bei der EU Kommission in Brüssel. Kurioserweise stünde Ihr Vorschlag nicht im Einklang mit den Gesetzen innerhalb Europas. Weder Salary Cap, noch eine absolute Transferobergrenze würden vom Wettbewerbskommissar akzeptiert.

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