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'Kein Freilos'

Rummenigge und Lahm warnen vor Benfica

Die Fieberkurve steigt, die entscheidenden Wochen in der laufenden Saison haben begonnen! Nach dem glanzlosen 1:0-Erfolg am Samstag in der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt steht für den FC Bayern am Dienstagabend in der Allianz Arena das Viertelfinal-Hinspiel der Champions League auf dem Programm. Gegner ist der portugiesische Rekordmeister Benfica Lissabon – alles andere als eine einfache Aufgabe für die Münchner.

„Das wird ein schwereres Spiel, als der eine oder andere annimmt“, warnte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vor dem Spitzenreiter der portugiesischen Liga NOS. „Wir nehmen den Gegner sehr ernst. Sie sind nicht zufällig in Portugal Tabellenführer und haben eine gute Performance in den letzten Wochen und Monaten hingelegt. Wir werden sicher nicht den Fehler zu machen, den Gegner zu unterschätzen.“

Zwar gehört Benfica nicht zu den Topfavoriten auf den Titelgewinn, doch ein „Freilos“, wie es nach der Auslosung vielfach hieß, sei der zweimalige Europapokalsieger keinesfalls, betonte Rummenigge. „Wir werden viel besser spielen müssen als gegen Frankfurt. Das wird kein Selbstläufer sein, das ist klar.“

Porto-Duell als warnendes Beispiel

Rummenigge erinnerte dabei an das Viertelfinale der vergangenen Saison gegen den FC Porto. Nach einer 1:3-Niederlage im Hinspiel drohte dem FCB das Aus, das erst durch einen bärenstarken Auftritt im Rückspiel in München (6:1) abgewendet werden konnte. „Das sollte Warnung genug sein“, so Rummenigge. Denn auch im Vorfeld der Porto-Spiele sei man „in der Öffentlichkeit sehr, sehr optimistisch damit umgegangen. Nach dem Spiel in Porto war das Lamento sehr groß.“

Auch Kapitän Philipp Lahm weiß, was auf ihn und seine Mannschaftskollegen in den beiden Partien zukommt. „Das ist eine gute Mannschaft, sie sind unter den besten Acht in Europa - da kommt man nicht irgendwie hin“, sagte Lahm. Klar sei aber auch: „Wir sind der Favorit. Und wenn wir unsere Leistung abrufen, werden wir weiterkommen.

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