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DFB-Pokal der Frauen

FCB-Frauen wollen sich den „Traum von Köln“ erfüllen

„Ich will das unbedingt erleben!“

Sechs Spielerinnen aus dem aktuellen Kader erlebten den letzten DFB-Pokal-Sieg der FCB-Frauen 2012 live auf dem Rasen. Trainer Thomas Wörle war als Coach dabei.

Nun gibt es am Sonntag wieder die Gelegenheit ins Finale einzuziehen. Die Münchnerinnen reisen dafür zum Überraschungsteam der Saison, dem SC Sand.

Anstoß im Kühnmatt Stadion ist um 12 Uhr. Die Begegnung wird auch ab 12 Uhr live im BR sowie im SWR übertragen.

Nora Holstad kickte damals noch in der schwedischen Liga. Die 29-Jährige Norwegerin formulierte also auch für sich persönlich das klare Ziel „Köln“. Dort findet am 21. Mai das Finale statt.  „Ich will das unbedingt erleben“, sagt Holstad. Wenn wir eine konzentrierte Leistung abrufen, werden wir das auch schaffen!“

Der SC Sand, als Außenseiter in die Saison gestartet, beeindruckt durch eine enorme Konstanz in der Allianz Frauen-Bundesliga und steht auf Platz vier. Nur eins der letzten sieben Spiele wurde verloren. Der VfL Wolfsburg revanchierte sich zuletzt für die 0:1-Niederlage im Hinspiel. Zu achten gilt es besonders auf die Österreicherin Nina Burger, die bereits 16 Saisontore aufweist.

Im DFB-Pokal setzte sich das Team von Trainer Alexander Fischinger souverän gegen die Mannschaften vom TSV Crailsheim, Alemannia Aachen, den Herforder SV und dem USV Jena durch. „Das wird eine ganz schwere Aufgabe“, sagt Holstad. Bayern besiegte den MSV Duisburg, den 1. FFC Frankfurt und zuletzt Werder Bremen.

„Wir würden einen großen Fehler machen, wenn wir Sand unterschätzen. Nicht ohne Grund stehen sie ja schon fast die gesamte Saison über im oberen Drittel der Tabelle. Da ist auf jeden Fall Qualität vorhanden. Wir sind also gewarnt“, sagt Holstad weiter. Aber auch so: Die Erzählungen der sechs FCB-Spielerinnen, die schon 2012 dabei waren, sollten Motivation genug sein. 

Verzichten muss Wörle am Sonntag weiterhin auf Lena Lotzen, Sarah Romert, Katharina Baunach, Laura Feiersinger und Vanessa Bürki.

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